Äpfel in die Schule: bis 30. Juni bewerben

Potsdam/Werder (Havel), 27. Juni 2017 – Am 30. Juni 2017 endet die Antragsfrist, in der sich alle Grund- und Förderschulen mit den Klassenstufen 1 bis 6 des Landes Brandenburg für das „Brandenburger Schulobstprogramm 2017“ bewerben können. Bislang haben sich 88 Schulen des Landes beworben, es gibt also noch die Möglichkeit, diese Förderung in Anspruch zu nehmen.

Es werden Beihilfen für den Erwerb und den Transport von Äpfeln der Handelsklassen Extra und I zur Verteilung an Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 im Rahmen begleitender pädagogischer Maßnahmen gewährt. Die maximale Beihilfe beträgt 500 Euro je Schule. Der Mindestrechnungsbetrag (Bagatellgrenze) beläuft sich auf 450 Euro.

Das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung wurde vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) mit der Umsetzung des Schulobstprogramms 2017 beauftragt. Für das Schulobstprogramm 2017 stehen 100.000 Euro zur Verfügung.
Hier gibt es alle nötigen Erklärungen dazu und hier das Antragsformular.

„Aus den aktuellen Zahlen zur Verpflegungslage in den Schulen der Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Land Brandenburg wird deutlich, dass in 26 Prozent der Schulen allein der Schulträger über das Essen entscheidet“, kritisiert Dr. Andreas Bernig, MdL, für die Linke.

„Wir setzen jedoch auf Mitbestimmung und deshalb wird die Projektagentur gGmbh (auch Träger der Vernetzungsstelle Schulverpflegung in Brandenburg) in den Jahren 2017 und 2018 die Schulen beim Aufbau von Mensa-AGs unterstützen“, informiert Bernig. Ziel der AGs sei es, die Interessen aller Gruppen, d.h. von Schülern, Eltern, von Caterern und Schulleitung, ggf. Schulträgern zu koordinieren und sich gemeinsam auf entsprechende Menüs zu verständigen.

Zum Unterstützungsangebot der Arbeitsgemeinschaften gibt es hier weitere Informationen.