Alles Gute, liebe Brigitte Sengpiel!

Werder (Havel), 3. Februar 2017 – Normalerweise spricht man ja nicht über das Alter von Frauen – aber heute machen wir eine große Ausnahme. Brigitte Sengpiel – „die gute Seele“ der Stadtverwaltung feiert am heutigen 3. Februar 2017 ihren 65. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute, Gesundheit und immer Grund zur guten Laune!

Und wenn „Brigittchen“, wie sie von allen liebevoll – aber auch voller Respekt genannt wird, im Sommer in den Ruhestand geht, wird sie eine große Lücke in der Stadtverwaltung von Werder (Havel) hinterlassen, die nur schwer zu füllen sein wird. Denn sie ist ein fröhlicher Mensch, weiß einfach alles, kennt jeden, jeder kennt sie. Sie hat gute Worte zur rechten Zeit, kennt alle Geheimfächer, hilft, wo sie nur kann, hat immer eine Lösung oder kennt jemanden, der die Lösung hat und ist last but not least noch dazu die perfekte Büroleiterin der Bürgermeisterin Manuela Saß. So wie sie schon für Alt-Bürgermeister Werner Große gearbeitet hat, denn seit dem 14. Januar 1991 arbeitet sie bei der Stadt, seit 8. Juli 2002 beim Bürgermeister. Schon zu DDR-Zeiten, bei der Gartenbautechnik in Glindow, war sie als Sekretärin mit Überblick bekannt. „Was sie nicht wusste, wusste der Chef auch nicht“ – heißt es von ehemaligen Kollegen.

Geboren in Berlin zogen Brigittes Eltern Gretel und Karl Elies mit Brigitte und dem Bruder Dieter nach Elisabethhöhe. Dort führte Gretels Mutter Martha Müller nach dem Tod ihres Mannes Hermann allein die Gaststätte „Zum letzten Siedler“. Benannt wurde das von Gretels Eltern 1930/31 gebaute Gasthaus „Zum letzten Siedler“, weil es tatsächlich als letztes Haus im Zuge des Siedlungsbaus Elisabethhöhe gebaut wurde. Brigitte wuchs im Siedlerhaus auf Elisabethhöhe auf, ging in Glindow zur Schule. Ihre Hochzeit mit Klaus Sengpiel 1975 hat sie noch im „Letzten Siedler“ gefeiert, erst 1978 zog sie weg. Sie hat zwei Söhne – Timo und Florian, ihr Liebling ist Enkel Jannik.

Es gab und gibt kaum eine Veranstaltung in der Stadt, die sie – oft auch mit dem Catering von ihrem Mann Klaus – begleitete. Auch die Großveranstaltungen wie der jährliche Umzug zum Start des Baumblütenfestes – Brigitte ist dabei, immer ein tolles Kostüm. Beim Blütenball werden die Gäste mit Handschlag und freundlichem Lächeln begrüßt, die „Grüne Woche“ in Berlin ohne Brigitte – schwer vorstellbar. Schon auf den Busfahrten nach Berlin verbreitet sie gute Laune.

Wir wünschen Brigitte Sengpiel heute einen ganz wunderbaren Tag mit lieben Menschen und schönen Geschenken.


Die Informationen zur Elisabethhöhe haben wir aus der Festschrift zum 90-jährigen Bestehen des Gemeindeteils Elisabethhöhe entnommen, ebenso das Bild von der Kult-Gaststätte „Zum letzten Siedler“. Die Festschrift, über die wir hier berichtet haben, kann bei Hermann Bobka bestellt werden. Anfragen per E-Mail: bobka-hermann@t-online.de oder telefonisch 03327 40402.