Badausschuss aktuell

Werder (Havel) – Brandenburg hat die höchsten Thermendichte bundesweit. Um möglichst viele Gäste in die „Blütentherme“ zu locken, braucht es nicht nur ein attraktives Konzept – das haben andere Thermen auch. Es braucht Alleinstellungsmerkmale, die die Berliner, Potsdamer, Mittelmärker und Havelländer nach Werder locken.

„Die Therme hat für uns weiterhin Vorrang. Um sie jedoch einigermaßen wirtschaftlich betreiben zu können, ist ein attraktives Umfeld wichtig. “ – Beim jüngsten Badausschuss betonte Bürgermeisterin Manuela Saß erneut, dass die Stadt keinesfalls das komplette Umfeld der Bäderlandschaft  bebauen will. Um das Bad fertig bauen zu können, sind Investitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro erforderlich, wie in der Sitzung gesagt wurde. 10 Millionen für das Bad an sich, fünf Millionen für den Splashbereich, zwei Millionen für die Außensauna in der Havel.

Ungeklärt blieb auch bei diesem dritten Badausschuss, wie die Therme betrieben werden soll. Städtischer Betrieb, Verpachtung, Verkauf – alle Varianten sind noch offen. Bis zur Sondersitzung am 6. Juli sollen die Ausschussmitglieder in ihren Fraktionen eruieren, ob ein Verkauf zustimmungsfähig wäre. Bei dieser Sitzung sollen auch die bisherigen Kosten des Bades offen gelegt werden.

Von den Gutachtern empfohlen wurde ein offenes Interessenbekundungsverfahren zu den drei genannten Varianten.