Die kreative Reise geht weiter

Bundestagskandidatin Saskia Ludwig, Lucie Schorstädt, Yasmina Hermann, Lehrerin Frau Wlosnewski, Klara Schlichting, Vanessa Kleinert, Gymnasiumsdirektor Jörg Ritter und Christian Doeppner, Inhaber des Möbelhauses Christ (v.r.n.l.), heute bei der Übergabe des 1000-Euro-Schecks als Reisekostenzuschuss zu den World finals der „Odyssey of the minds“ in Amerika, für das sich die Schülerinnen qualifiziert haben. Foto: wsw

Werder (Havel), 3. Mai 2017 – Glückliche Schülerinnen des Haeckel-Gymnasiums: Nachdem Manuela Saß, Bürgermeisterin der Stadt Werder (Havel), ihnen gestern beim Werder-Tag bereits einen Scheck überreichte, freuten sich die Mädchen heute erneut über eine großzügige Unterstützung durch Christian Doeppner, Inhaber des hiesigen Möbelhauses Christ.

Die acht Mädchen der Jahrgangsstufe 9 des Ernst-Haeckel Gymnasiums gewannen das Deutschlandfinale von „Odyssee of the mind“, wie wir hier bereits berichten konnten. „Oddyssey of the Mind“ ist ein Kreativwettbewerb, der aus den USA kommt, aber auch in Deutschland seit vielen Jahren durchgeführt wird.

Nun steht die Reise Mitte Mai nach Michigan (USA) zu den World Finals auf dem Programm. Aber für alle Kosten – für die Reise, die Anmeldung und den Aufenthalt müssen die Familien der Mädchen selbst aufkommen.

Das Team suchte und fand Sponsoren. Auf Initiative der Bundestagskandidatin Saskia Ludwig spendet das Möbelhaus Christ 1000 Euro, die heute offiziell an vier Schülerinnen des Teams übergeben wurden. Saskia Ludwig und Christian Doeppner ließen sich im Beisein des Schuldirektors Jörg Ritter von den kreativen Vorbereitungen auf den Wettbewerb und den Reiseplänen berichten. Christian Doeppner zeigte sich begeistert über die Kreativität der Gymnasiastinnen und lobte die Schule, die derartige Entwicklungen möglich macht. Er bat die Mädchen lediglich um einen Reisebericht, um zu erfahren, wie das Abenteuer „Odyssee of the mind“ für sie weiter geht.

Auch Dr. Saskia Ludwig war angetan: „Odyssee oft the mind – eine abenteuerliche Fahrt durch den Verstand. Ende offen … Es fällt den Erwachsenen immer schwerer, Jugendliche einfach machen zu lassen. Hier ist die Fahrrinne, dort ist das Ziel. Weiche nicht vom richtigen Weg ab. Was passiert, wenn die „Minds“ der Jugendlichen zu sehr gesteuert werden? Kreativität bleibt auf der Strecke. Es gibt keine Überraschungen. Kein Neuland, keine neuen Wege. Das Ernst-Haeckel-Gymnasium hat alles richtig gemacht. Es ist das solide Schiff, auf dem die Odyssee statt findet. Das Team zeigt was passiert, wenn engagierte Jugendliche unterstützt werden, ihre Ideen zu verwirklichen. Das Gegenteil dieser Freiheit sei Indoktrination, so Saskia Ludwig weiter. Sie als Abgeordnete, ob Landtag oder Bundestag würde sich vehement dafür einsetzen, „dass es an unseren Schulen auch künftig keine Indoktrination gibt, sondern Bildung und kritischen Verstand“. (wsw)