Die Stasi in Werder: Beobachten – Verfolgen – Zersetzen

Werder (Havel), 14. August 2017 – Wie hat die DDR-Staatssicherheit in Werder (Havel) gewirkt? Mit welchen Mitteln überwachte sie die Bevölkerung und auf welche Art und Weise wurden Menschenrechte unterdrückt?

In seinem Vortrag verdeutlicht Rüdiger Sielaff, wen das Ministerium für Staatssicherheit als Feind ausmachte. Ob Jugendliche, Arbeiter, Kirchenvertreter, Lehrer oder gar die eigene Polizei – niemand war vor den Machenschaften der Stasi sicher.

Zuvor besteht in der Beratung die Möglichkeit, bei Vorlage des Personalausweises einen Antrag auf persönliche Akteneinsicht zu stellen. Interessierte können Musterakten lesen. Kostenfreie Publikationen zu verschiedenen Themen werden angeboten.

Termin: Montag | 4. September 2017 | 14:00 18:00 Uhr

Beratung zur Antragstellung auf Akteneinsicht durch Mitarbeiter des BStU und Beratung durch Mitarbeiter der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)


Termin: Montag | 4. September 2017 | 17  19 Uhr
Vortrag „Beobachten – Verfolgen – Zersetzen
Das Wirken der Stasi in Werder (Havel)“.
Referent: Rüdiger Sielaff, Leiter der BStU-Außenstelle
Frankfurt (Oder)
Ort: Schützenhaus, Uferstraße 10, 14542 Werder (Havel)
Der Eintritt ist frei.