Diskussion um Kita-Neubau

Werder (Havel), 11. Oktober 2017 – Neue Kitas braucht das Land – und die Blütenstadt erst recht. In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung wurde informiert, dass der Neubau einer Kindertagesstätte in der Glindower Poststraße geplant ist. Die Kita soll in Elisabethhöhe errichtet werden. Wie berichtet, hatte der HGW-Aufsichtsratsvorsitzende Werner Große in der Stadtverordnetenversammlung informiert, dass der Aufsichtsrat der kommunalen Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder mbH (HGW) einen entsprechenden Beschluss zum Neubau der Kita gefasst habe.

Die Werderaner SPD-Fraktion kritisierte nun die Entfernung bis zu dieser Kita und favorisiert eine Versorgung in der Kernstadt. „In Glindow werden bereits drei Kitas betrieben, eine vierte soll durch die Hoffbauer-Stiftung errichtet werden“, heißt es in einer Mitteilung.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hermann Bobka entgegnet in einer Mitteilung, dass die in Elisabethhöhe geplante Kindertagesstätte nicht nur in kürzester Zeit gebaut werden könne.  „Diese Einrichtung ist für unsere Ortsteile Derwitz, Plessow, Plötzin, Neu Plötzin und natürlich Glindow verkehrtechnisch äußerst günstig erschlossen“, so Bobka.

Er verwies darauf, dass eine weitere weitere Kindertageseinrichtung auf dem Finkenberg in der Kernstadt geplant und gebaut werden wird. „Auch in den Havelauen bestehen bereits drei Kindertageseinrichtungen mit jetzt zusammen über 300 Kindern. Die neue Kindertagesstätte der Hoffbauer-Stiftung in Glindow ist ein reiner Ersatzbau für die Einrichtung auf der Insel ist“, so Bobka weiter.

Die Kita Elisabethhöhe soll auf einen Grundstück errichtet werden, bei dem es klare Verhältnisse gibt. Beim Standort Finkenberg gebe es nach den Ausführungen von Werner Große in der Stadtverordnetenversammlung Probleme mit Garagen, die sich teilweise in Privatbesitz befinden. Geplant sei, in der Poststraße das selbe Modul bauen wie in der Damaschke-Straße. Man hoffe, die Baugenehmigung deshalb zügig zu bekommen. Die Kita Finkenberg wird definitiv gebaut – nach der Kita in Elisabethhöhe. Beide Kitas sollen von der HGW gebaut und anschließend von der Stadt betrieben werden. (low)