Eine kleine Frau mit großer Kreativität – Die Abenteuer von Moppel und Mücke

Eine große Freundschaft zwischen einer Mücke und einem Frosch. Das gibt es nicht? Doch! In dem neuen Buch der Werderanerin Christine Pohl. Darin erzählt Tina, wie sie von den meisten genannt wird, mit viel Phantasie, Witz und Spannung, wie es zu dieser ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei so unterschiedlichen Lebewesen kam, was die beiden erleben, wie sie miteinander und voneinander lernen und wie sie unsere Stadt und deren Umgebung erkunden.

“Ausflugsziele aus der Region werden durch Moppel und Mücke kindgerecht beschrieben. Das Besondere an dem Buch ist, dass wir in den Geschichten Sehenswürdigkeiten, Stadttypisches, Familienbetriebe, Vereine, ansässige Firmen u.ä. integrieren.” So wird das Projekt von Christine Pohl beschrieben und mit der Unterstützung der im Buch genannten Firmen wird das ambitionierte Projekt teilweise finanziert. Zudem wird es im Buch eine “Schatzkarte” geben, auf der alle Orte und Attraktionen gezeigt werden.

Christine Pohl ist seit fast vierzig Jahren Kindergärtnerin, und schon immer hat sie ihren drei Kindern, ihren Enkeln und den Kindern in der Kita Geschichten erzählt und aufgeschrieben, die sie sich selbst ausgedacht hat. Wenn die Kinder mit großen Augen und offenen Mündern lauschten, wusste sie – diese Geschichte ist gut. Wurden die Kleinen unaufmerksam, war die Story langweilig. “Kinder sind einfach die besten Kritiker”, sagt Christine Pohl, die viel von sich selbst in der Mücke verewigt hat. “Kaum ist sie hier, schon ist sie dort, kaum ist sie dort, schon ist sie fort” – sirrend, temperamentvoll, ein wenig tollpatschig, aber immer klug und liebenswert – so lernen die kleinen Zuhörer und die großen Leser die Mücke kennen. Und der dicke und deshalb sehr träge Frosch Moppel ist ein ebenso liebenswerter Geselle. Er wohnt auf einem Seerosenblatt an der Föhse, Mücke lebt an der Inselbrücke.

Die Geschichten sind gedacht für Zuhörer und Leser zwischen drei und 103 Jahren, sagt Christine Pohl. Die Kleinen bekommen Lust, die Abenteuer von Moppel und Mücke nachzuerleben, Erwachsene lernen ihre Heimat besser kennen, Urlauber können gezielt Ausflugstipps nutzen. Als Gutenachtgeschichte sind sie nicht zu lang, für Erstleser ist die Schrift groß genug, und auch die Senioren, denen Christine Pohl regelmäßig vorliest, seien begeistert, wie viele bekannte Orte aus Werder in dem Buch vorkommen.

Seit drei Jahren wohnt Christine Pohl mit ihrer Familie in Werder. Kreativ war sie schon immer – basteln, Gitarre spielen, Kinder-Musicals schreiben – die besten Voraussetzungen für ihren Beruf. Und bei ihren Erkundungen der neuen Heimat wurde sie zu vielen Geschichten inspiriert. “Wir wurden so herzlich hier aufgenommen”, schwärmt sie von den Werderschen und Werderanern. Wenn sie mit ihrem Hund Schröder spazieren geht, entdeckt sie immer wieder schöne Ecken, wunderbare Natur und geschichtsträchtige Orte, über die zu berichten es sich lohne. Und wie sagt die kleine Mücke zu ihrem Freund Moppel: “Du und ich, viele Tiere, die Minimenschlinge und die Menschlinge – wir alle sind Werder!”

Christine Pohl, “Die Abenteuer von Moppel und Mücke in und um Werder”, knapp 100 Seiten, Hardcover, farbige Illustrationen von Tino Würfel, grafische Umsetzung Katja Ledder, Erstauflage 5000 Stück, Verkaufsstart Mitte August 2015