„Erinnern und bewahren“

Werder (Havel), 24. November 2016 – Die Arbeitsgruppe „Erinnern und Bewahren“ in Werder (Havel) hat über mehrere Jahre das Schicksal jüdischer Einwohner der Stadt Werder in der NS-Zeit recherchiert. Daraus ist im Lukas-Verlag ein Gedenkbuch für die Stadt Werder und ihre Ortsteile mit dem Titel  „Jüdische Schicksale“ entstanden, Herausgeber ist Prof. Hartmut Röhn.
Die Bürgermeisterin Manuela Saß wird am 7. Dezember an der Präsentation des Buches im Schützenhaus teilnehmen und damit einer Einladung der Arbeitsgruppe folgen.
Das Gedenkbuch rekonstruiert und dokumentiert die Schicksale der jüdischen Einwohner der Stadt Werder und ihrer Ortsteile in der Zeit der NS-Diktatur von 1933 bis 1945. In einer ausführlichen Einleitung werden die Grundzüge der NS-Judenverfolgung in Nazi-Deutschland und in Werder dargestellt. Der umfangreiche biographische Teil des Gedenkbuchs widmet sich den Schicksalen der mehr als hundert jüdischen Einwohner, die entweder deportiert und ermordet oder in die Emigration getrieben wurden. Ihm liegen umfangreiche Recherchen in staatlichen, kommunalen und privaten Archiven im In- und Ausland sowie zahlreiche Kontakte mit Spezialisten und Zeitzeugen zugrunde.

Buchvorstellung am Mittwoch, 7. Dezember 2016, um 18 Uhr in der Stadtgalerie Kunst-Geschoss im Schützenhaus, Uferstraße 10. Der Eintritt ist frei.