Gegen den Bau von Windrädern im Wald

Foto-Montage: wsw

Werder (Havel), 2. Dezember 2016 – Die Bundestagskandidatin der CDU Dr. Saskia Ludwig und der Fraktionsvorsitzende der CDU Werder Herman Bobka begrüßen den fast einstimmigen Beschluss des Beelitzer Stadtparlamentes, worin es heißt:

„Die Landesregierung wird aufgefordert, die Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern sowie Natur- und Landschaftschutzgebieten nicht zuzulassen.“ Des Weiteren fordern die Stadtverordneten einen Mindestabstand von 2000 Meter zur Wohnbebauung.

Dies sei ein klares Signal und ein eindeutiges Votum, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung von Saskia Ludwig und Hermann Bobka. „Schon länger kämpfen engagierte Bürgerinitiativen gegen die Abholzung des Waldes zur Errichtung dieser Industrieanlagen. Es wäre ein starkes Signal, wenn, wie angeregt, sich nun auch die Nachbargemeinden diesem Votum anschließen“.

Hermann Bobka, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Stadt Werder: Wir werden einen entsprechenden Antrag in die Stadtverordnetenversammlung einbringen. Seit langem stehen wir unseren Bürgerinitiativen bei ihrem Kampf gegen diese Ungetüme im Wald zur Seite. (red)


In dem Antrag für die Stadtverordnetenversammlung heißt es:
1. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Werder (Havel) fordern von der Landesregierung, keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wälder sowie in schutzbedürftigen Flächen zuzulassen.

2. Keine Genehmigung von Windkraftanlagen in Wäldern sowie in Natur- und Landschaftsschutzgebieten, sowie im Geotop der Bogendüne Renneberge und den Flugsand-und Jungdünengebieten an der A 10.

3. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Werder (Havel) fordert von der Landesregierung eine Regelung zu erlassen, in der ein Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohnbebauungen jeglicher Art von mindestens 2.000 m festgelegt wird.

4. Die Gemeindevertretungen der Nachbargemeinden der Stadt Werder (Havel) werden gebeten, sich den unter 1. 2. und 3. genannten Forderungen anzuschließen.

5. Die Fraktionen des Kreistages Potsdam-Mittelmark werden gebeten, zu den unter 1. 2. und 3. genannten Forderungen entsprechende Kreistagsbeschlüsse zu fassen.

6. Die Fraktionen/Gruppen des Landtages des Landes Brandenburg werden gebeten, eine entsprechende Gesetzesinitiative zur Umsetzung der unter 1. 2. und 3. genannten Forderungen anzustreben.