Gemeinsam gegen Straftaten und Schadensfälle in Brandenburg

Die Verbraucherzentrale und das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg arbeiten ab sofort enger zusammen. Gemeinsam wollen die Partner Verbraucher vor Vermögens- und Internetkriminalität schützen. Auch dem so genannten "Enkeltrick" kann durch Aufklärung vorgebeugt werden.

Potsdam, 22. Januar 2018 – Die Verbraucherzentrale und das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg arbeiten ab sofort enger zusammen. Gemeinsam wollen die Partner Verbraucher vor Vermögens- und Internetkriminalität schützen.

Der Polizeipräsident des Landes Brandenburg, Hans-Jürgen Mörke, und der Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Brandenburg, Dr. Christian A. Rumpke, haben eine Vereinbarung zur engeren Zusammenarbeit unterschrieben: „Die Verhütung von Vermögens- und Eigentumskriminalität durch Aufklärung und Information der Verbraucher ist gemeinsames Anliegen von Polizei und Verbraucherzentrale“, betonten beide Kooperationspartner.

Verbraucherzentrale und Polizei erhalten durch ihre vielen Bürgerkontakte im Rahmen von Beratungsgesprächen und Anzeigenaufnahmen wertvolle Hinweise und Ansätze für eine gemeinsame Präventionsarbeit. „Insbesondere in der digitalen Welt haben wir es mit immer neueren Methoden von Betrügern und Abzockern zu tun. Ein gemeinsamer Handlungsschwerpunkt wird z.B. die verstärkte Aufklärung im Bereich der Cyberkriminalität sein“, so Rumpke. „Auch offline gibt es viele gemeinsame Themen, vom Enkeltrick bis hin zu unseriösen Inkasso-Unternehmen oder Schlüsseldiensten. Über diese Phänomene werden wir uns zukünftig ebenso austauschen“, so Mörke.

Sowohl der Verbrauchschutz als auch die Polizei haben in den letzten Jahren bereits mit Infoständen oder bei Aktionstagen in Schulen  im Land Brandenburg zusammengearbeitet. Dies wollen die Partner mit der Kooperationsvereinbarung  intensivieren.

Die konkreten Pläne der künftigen Zusammenarbeit umfassen u.a. gemeinsame Aktionen zu den Themen Internet-Kriminalität, Datenschutz, unseriöse Inkasso-Unternehmen, deutsch-polnischer Verbraucherschutz oder z.B. auch Einbruchsschutz. Zudem werden die Kontakte zwischen Verbraucherzentrale und Polizei in den Regionen intensiviert, um auch die regionalen Schwerpunkte zu berücksichtigen.

Weitere Informationen und Tipps zu aktuellen Abzockmaschen finden Sie im Internet unter www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/wissen/vertraege-reklamation/abzocke, unter www.polizei.brandenburg.de/liste/informationen-rund-um-das-thema-betrug/416294 oder unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/.

Aktuelle Informationen finden Sie auch in den Auftritten der Verbraucherzentrale und der Polizei in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter. (wsw)