Werder Havel Geschichte – 10 Dinge

Werder Havel – 10 Dinge, die jeder Werderaner wissen sollte:

Werder Havel wurde das erste Mal im Jahre 1317 urkundlich erwähnt, als es von Ritter Sloteke für 244 Mark Brandenburgischen Silbers an das Kloster Lehnin verkauft wurde.

Die Mönche förderten insbesondere den Weinbau, so gab es in Werder Havel im 14. Jahrhundert um die 240 Weinberge.

Nachdem Friedrich Wilhelm I einmal mit seiner Kutsche auf der schlammigen Straße auf der Insel stecken blieb, veranlasste er, dass die Insel gepflastert wurde.

Die Glindower Alpen bestehen aus dem Abraum der Glindower Ziegelei, an der zur Blütezeit bis zu 50 Schornsteine qualmten. Im Jahr wurden ca. 30 Millionen Ziegel auf dem Wasserweg nach Potsdam und Berlin transportiert.

Die Baumblüte wird seit 1879 gefeiert und ist damals wie heute ein wichtiger Erwerbszweig für die heimischen Obstbauern.

In Bliesendorf findet man noch heute Relikte aus der Eiszeit, die als die „Drei dicken Männer von Bliesendorf“ bekannten Findlinge liegen im Wald zwischen Bliesendorf und Resau.

Der 15 Hektar große Schlosspark wurde 1838 von Peter Joseph Lenné gestaltet. Ein einzigartiges Gesamtkunstwerk von Architektur und Landschaft entstand im Rahmen des Lennéschen „Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam“

Auf dem Galgenberg schrieb Christian Morgenstern seine berühmten Galgenlieder.

Bereits vor über 100 Jahren wurden auf dem „Werderschen Markt“ in Berlin Obst und Gemüse aus Werder verkauft. Die Erzeugnisse wurden auf dem Wasserweg ins Umland transportiert.

Die Fischerei ist in Werder (Havel) das traditionsreichste und älteste Gewerbe.

Ausführliche Informationen zur Geschichte unserer Stadt finden Sie auf folgenden Seiten:

www.werder-havel.de

www.wikipedia.org

www.freundeskreis-bismarckhoehe.de