Gesund und schnell – das Street Food Duell

Street Food: Das gehört heutzutage offenbar in unser Leben. Die meisten von uns sind viel unterwegs, haben wenig Zeit und schnelles Essen lockt an jeder Ecke. Meist ist es schwer, den vielen „Leckereien“ zu widerstehen. Immer wieder beißen wir in eine Brezel, die Currywurst oder den Döner – mit dem mulmigen Gefühl, dass das nicht wirklich gesund ist. Wer sich jedoch gesund ernähren möchte und mit offenen Augen durch die Welt geht, findet auch unterwegs schnelles Essen, das überraschend vielfältig, immer wieder anders und tatsächlich gesund sein kann.

Das wollen jetzt auch vier werderaner Auszubildende beweisen. Dazu beteiligen sie sich am „Projekt U21“ des Unternehmenverbundes Edeka Minden-Hannover. Bei diesem Projekt, das es bundesweit schon seit 1997 gibt, übernehmen Azubis eine Woche lang die volle Verantwortung für ein selbstgewähltes Projekt in ihrem jeweiligen Edeka-Markt.  Von der Idee über die Planung bis hin zur Durchführung und die Dokumentation ihres Projektes sind in diesem Jahr Lucas Kiener, Dustin Lilje, Carolin Otte und Sandra Walther verantwortlich im „EDEKA Unser Markt Werder (Havel)“. Die kreativen Schützlinge Katrin Schneider haben gemeinsam mit ihrem Paten, dem Marktleiter Kevin Mudra, und in Zusammenarbeit mit der Christine Berger GmbH & Co. KG ihr eigenes „Street Food Projekt“ ganz dem Vitaminspender Sanddorn gewidmet.

Das „Projekt U21“ soll die jungen Mitarbeiter animieren, eine besondere Aktion selbständig im eigenen Markt zu organisieren und durchzuführen. Die Aktionstage stehen nun kurz bevor, die Planung ist weitestgehend abgeschlossen. Lucas Kiener findet, dass „es einen enorm weiterbringt, selbständig für eine Aktion verantwortlich zu sein. Man muss zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen, sonst funktioniert es nicht“. Die vier Auszubildenden wollten von Anfang an, dass sich ihre Aktion einem ganz besonderen Thema widmet. Eines, das es noch nie gab und kein anderer zeitgleich verwendet. Die Einzigartigkeit des Sanddorns und seine vielfältigen Möglichkeiten bei der Verarbeitung hat sie dann überzeugt. Gemeinsam mit der Sanddorn-Expertin Dorothee Berger haben die Vier ein Sanddorn-Chutney entwickelt, das nun im Mittelpunkt der Aktionstage vom 17. bis 20. Februar stehen wird. Sie verbinden damit das Motto „Street Food“ mit der Regionalität des Sanddorns. „Wir haben lange überlegt, viel geforscht, intensiv recherchiert, gekocht und getüftelt. Jetzt sind wir stolz, das auf die Beine gestellt zu haben“, freut sich Carolin Otte.

Ab kommenden Mittwoch erwarten die Vier dann in Werder bei Edeka interessierte Kunden, um Fragen rund um den Sanddorn zu beantworten, mögliche Vorurteile aus dem Weg zu räumen sowie ihr Sanddorn-Chutney in verschiedenen Variationen vorzustellen. „Probieren Sie die regionalen Gerichte aus und lassen Sie sich von der Frische des Street Food überzeugen. Die Stullen-Dose können Sie dann getrost zu Hause liegen lassen, denn zum Beispiel den selbstgemachten Burger oder Wrap können Sie bestens mit auf die Arbeit nehmen. Gesund, lecker und schnell ist das Street Food von heute und hat mit dem Essen der großen Fast Food Ketten wirklich nichts gemein“, laden die Azubis alle Werderaner und Werderanerinnen in den Edeka-Markt an der Brandenburger Straße ein.

Neben den selbstgemachten Leckereien gibt es dann im Markt auch einen Wettbewerb im Beerenschnipsen, bei dem es Preise zu gewinnen gibt.

Ihre Ergebnisse stellen die Azubis natürlich einer fachkundigen Jury vor, die im Anschluss an die Aktionstage das Gewinnerteam des „Projekts U21“ küren wird – vielleicht sind die Werderaner Sanddorn-Tüftler dabei.