Unternehmen aus Werder erhält den „Großen Preis des Mittelstandes“

Glücklicher Preisträger: Björn Beckers von der Haacke-Geschäftsleitung nahm die Ehrung auf der Galaveranstaltung im Dresdner Hotel Maritim entgegen. Foto: Boris Löffert / Oskar-Patzelt-Stiftung

Wir gratulieren Haacke-Haus zum „Großen Preis des Mittelstandes“

Werder (Havel), 8. September 2016 – Was wäre diese Land ohne den Mittelstand? Viele Räder würden sich langsamer drehen, denn der Mittelstand spielt eine komplexe Rolle in der Gesellschaft, schafft Werte, Arbeitsplätze, Innovationen und übernimmt soziale Verantwortung. Für eben diese Engagement wurde Haacke-Haus aus Werder / Neu Plötzin jetzt mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet.

Wir sind stolz auf den Preisträger aus unserer Stadt – herzlichen Glückwunsch. Die Ehrung wurde von Björn Beckers, Mitglied der Geschäftsleitung von Haacke-Haus, vor mehr als 500 Unternehmerinnen und Unternehmern sowie zahlreichen geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft auf einer Gala in Dresden entgegengenommen.

Unter dem Motto „Bauen mit Herz und Verstand“ unterstrich die Laudatio den hohen Stellenwert von nachhaltigem Denken und Handeln, seit Gründung 1879 untrennbarer Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Haacke. Darüber hinaus wurden faires Unternehmerhandeln und bürgerschaftliches Engagement des renommierten Herstellers gewürdigt. Sozialer Verantwortung bewusst, vergebe Haacke Produktionsaufträge an Behindertenwerkstätten, fördere zugehörige Betreuungseinrichtungen, stelle Musterhäuser für Ausstellungen zur Verfügung und engagiere sich für die Sportförderung.

Der von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgelobte „Preis des Mittelstands“ gilt als einer der begehrtesten Wirtschaftspreise Deutschlands. Der Wettbewerb bietet Unternehmen eine Bühne, sich und ihr Know-how zu präsentieren. Bei der Bewertung orientieren sich die Juroren an der Gesamtentwicklung, der Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, an Innovationskraft und Engagement in der Region sowie Service, Kundennähe und Marketing.

Aus der Wettbewerbsregion Berlin/Brandenburg wurden 2016 ingesamt vier Unternehmen als Preisträger ausgezeichnet. Auch der Sonderpreis „Kommune des Jahres“ ging nach Brandenburg. Der von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene „Große Preis des Mittelstandes“ ist deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichung. In diesem Jahr hatten mehr als 1 400 Institutionen bundesweit 4 796 kleine und mittlere Unternehmen, Banken und Kommunen vorgeschlagen. Haacke-Haus wurde 2016 zum vierten Mal in Folge von der IHK Potsdam und der Servicestelle Brandenburg der Oskar-Patzelt-Stiftung nominiert und gehörte im vergangenen Jahr zu den Finalisten.

Das mehr als 135 Jahre alte mittelständische Unternehmen, dessen Wurzeln in der Produktion von Isolierstoffen am Stammhaus in Celle liegen, gehört zu den stärksten Marken Deutschlands und wurde dafür mit dem „Markenpreis der Deutschen Standards“ geehrt. Sparsamer Umgang mit Ressourcen gehört für den Spezialisten für energiesparendes Bauen zur Unternehmensphilosophie.

Haacke überzeugt mit architektonisch anspruchsvollen und wohngesunden Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern zum Fixpreis. Das Unternehmen genießt ebenso einen hervorragenden Ruf im Objektbau. Dazu gehören Bürogebäude, Arztpraxen und vor allem Schulen und Kindertagesstätten. Besonders in diesem Bereich punktet der Hersteller mit seinem nachhaltigen Konzept, dass auf Ressourcenschonung und Wohngesundheit setzt. So werden ausschließlich schadstoffgeprüfte Baumaterialien verwendet.

Kompetenz und Know-how des Herstellers sind auch für Sanierungsprojekte gefragt. Bei der Umnutzung eines mehrgeschossigen Stahlbetonbaus zu Studentenappartements in Berlin-Oberschöneweide kamen hochwärmedämmende Wandelemente aus der Fertigung im brandenburgischen Werder zum Einsatz. Investoren und Architekten schätzen die Hybridbauweise, mit der mühelos die strengen Vorgaben der EnEV erreicht und dank schneller Montage Bauzeiten reduziert werden können.

Seit 1992 wird am Standort Werder gefertigt. 190 Mitarbeiter sind heute bei Haacke-Haus beschäftigt: Gut zehn Prozent davon sind Auszubildende, die den Beruf eines Zimmerers, Holzfacharbeiters oder Industriekaufmanns erlernen. Damit liegt Haacke bei der Förderung und Ausbildung junger Menschen seit Jahren über dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Von der Kompetenz in Architektur und Umsetzung können sich Interessierte auch im Unger-Park Werder überzeugen – bei einer Besichtigung der modernen Stadtvilla des Unternehmens.

Am 25. September öffnet das Werk in Neu Plötzin seine Tore. Dann können Besucher live und hautnah erleben, wie die Wand- und Deckenelemente für ein modernes Einfamilienhaus entstehen. Alle Informationen zum Tag der offenen Tür finden Sie hier