„Grünweißrot“: Es wird durchgeblüht

Werder (Havel), 8. Mai 2018 – Nach der Baumblüte ist vor der Neubepflanzung! Gelitten haben nicht nur die aus der Herbstbepflanzung der Stadt stammenden Stiefmütterchen vor der Inselbrücke – in der gesamten Stadt mussten die Grünanlagen während des Baumblütenfestes so einiges aushalten. An der Inselbrücke und Unter den Linden erfolgt demnächst aber die Neubepflanzung. Die Sommerbepflanzung wird dann wie üblich im Werderaner Farbspektrum „grünweißrot“ erfolgen, wie uns Christian Große, 1. Beigeordneter der Stadt, auf eine entsprechende Frage antwortete. „Unser Fachbereich 4 ist in Abstimmung mit den Gremien der Stadtverordneten für das Konzept zuständig, die Leistungen werden ausgeschrieben“. 

Wer dann aufmerksam durch die Stadt geht und die Pflanzen bewundert – die übrigens wenn möglich von ortsnahen Anbietern stammen – sieht die fleißigen Hände der ortsansässige Fachfirmen bei der Pflege. Und manchmal auch beim Nachpflanzen, wenn sich Diebe nachts ein paar der Blumen holen. „Das passiert zum Glück selten“, betont Große.

„Die Bepflanzung des Wechselflors und der Kübel mit einigen Tausend Pflanzen kostet jährlich rund 39 000 Euro“, so Christian Große. Die Grünpflege insgesamt kostet in der Kernstadt laut Große jährlich etwa 100 000 Euro – ohne Wechselflor und Kübel. 

In den Ortsteilen finanziert die Stadt die Grünpflege mit 75 000 Euro. Hinzu kommen die durch den Bauhof erbrachten Leistungen. Denn auch die Kollegen pflegen zusammen mit den örtlichen Fachfirmen die grüne Pracht. 

Grünanlagen, die nicht jahreszeitlich neu bepflanzt werden, erhalten den Auskünften zufolge eine möglichst standortgerecht, pflegeleichte und möglichst dauerblühende Bepflanzung.

Der Fachbereich 4 pflegt rund 500 000 Quadratmeter Grünflächen in der Stadt und den Ortsteilen intensiv. Die Fläche wächst durch neu entstehende Quartiere. Die Bewässerung erfolgt durch beauftragte Dienstleister und in langen Trockenperioden auch durch den Bauhof. (wsw)