Hartmut Duif: Ein Leben für den Rudersport

Hartmut Duif mit Günter Baaske. Foto: MBJS/Henkel

Werder (Havel), 28. September 2016 – Der Werderaner Hartmut Duif wurde am vergangenen Samstag für sein Ehrenamt ausgezeichnet. Duif erhielt bereits im vergangenen Jahr die Ehrenmedaille der Stadt Brandenburg an der Havel, die damit seine Verdienste für den Rudersport würdigte.

Hartmut Duif hat sein Leben dem Rudersport gewidmet, er rudert seit 1960, trat 1961 in den heutigen Ruderklub Werder (Havel) ein. Nach dem Ende seiner aktiven Rudererzeit war er Kampfrichter, nach der Wende auch international. Seit dem vergangenen Jahr ist er Ehrenpräsident des Landesruderverbandes Brandenburg e.V..

Minister Günter Baaske nahm die Auszeichnung in Potsdam-Hermannswerder vor. Insgesamt wurden 40 Brandenburgerinnen und Brandenburger geehrt, die sich ehrenamtlich in den Bereichen – Bildung, Jugend und Sport – herausragend engagieren. Baaske: „Diese Menschen stehen stellvertretend für Tausende, die sich für das Gemeinwohl oder einzelne Mitmenschen einsetzen. Sie machen das Leben lebenswert.“

Etwa ein Drittel aller über 14-jährigen Brandenburgerinnen und Brandenburger engagiert sich ehrenamtlich. Günter Baaske: „Ich freue mich, dass darunter besonders viele Frauen und Männer sind, die Flüchtlingsfamilien willkommen heißen, begleiten und unterstützen. Sie bringen ihnen Deutsch bei, trainieren sie im Sportverein oder singen gemeinsam. Das ist das Gegenteil von ‘Dunkeldeutschland‘. Das ist eine helle Freude.“

In der Laudatio für Hartmut Duif hieß es: 
„Ein Leben für den Rudersport“ – so könnte man die Überschrift für Hartmut Duif setzen. Mit seiner Unterstützung und seinem unermüdlichen Einsatz wurde die Regattastrecke Beetzsee zur Top-Adresse für große nationale und internationale Veranstaltungen ausgebaut. Seit 1993 sitzt er „im Boot“ des Präsidiums des Landesruderverbandes und ist verantwortlich für das Ressort Regattawesen. Seit 2015 ist Hartmut Duif Ehrenpräsident des LRV. Die Europameisterschaft in diesem Jahr war sein letzter Regatta-Höhepunkt mit großer Verantwortung. Dennoch setzt er sich nicht zur Ruhe. Immer wieder steht er gern im engen Kontakt zu Freunden und Unterstützer des Rudersports und ist da, wenn er gebraucht wird – im Sinne des (Ruder)Sports!

Günter Baaske: „Wir wollen das ehrenamtliche Engagement im Land Brandenburg unterstützen und würdigen. Die ehrenamtlich Tätigen sind Menschen, die unbezahlbare Werte leben: Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität. Ihr freiwilliges Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält, das Ehrenamt macht die Gesellschaft stark.“

In der Staatskanzlei gibt es seit 2005 eine Koordinierungsstelle als Ansprechpartner für alle ehrenamtlich Aktiven. Sie kümmert sich um die Stärkung des Ehrenamts im Land Brandenburg. Seit 2006 gibt es den Versicherungsschutz für freiwillige Helfer und seit Frühjahr 2015 den Versicherungsschutz für Flüchtlinge und Asylbewerber im Sport. Die Ehrenamtskarte bietet zahlreiche Vergünstigungen in Brandenburg und Berlin. Regelmäßig werden „Ehrenamtler des Monats“ ausgezeichnet.