HGW schenkt der Stadt eine Bürgermeisterkette

Nach der Übergabe der Amtskette: von links Werner Große, Manuela Saß, Thomas Lück. Foto (3): werderfoto.de

Werder (Havel), 17.Juli 2017 – Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat seit vergangenen Freitag eine Bürgermeisterinkette. Das Schmuckstück ist ein Geschenk der kommunalen Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder (Havel) HGW zum Stadtjubiläum und ist beim Festempfang der Bürgermeisterin im Schützenhaus durch HGW-Geschäftsführer Thomas Lück überreicht worden. Die Kette sei ein Insignium städtischer Selbstverwaltung und Selbstständigkeit, sagte Lück. „Sie ist für den Träger und Amtsinhhaber das, was eine Krone und ein Bischofsstab für weltliche Herrscher und hohe kirchliche Würdenträger sind.“ Die Idee für das Geschenk gehe auf Altbürgermeister und Ehrenbürger Werner Große zurück.

Die Amtskette für Werder (Havel) ist vom Werderaner Goldschmied Heinrich Gröninger angefertigt worden. Sie wurde in 935er Silber und 999er Feingold gearbeitet. Neben dem Stadtwappen von Werder und einer Stadtsilhouette aus Bismarckhöhe, Heilig-Geist-Kirche, Windmühle, historischem Rathaus, Segelboot und den drei Türmen als Symbol für das Stadtrecht wurden insgesamt acht weitere Wappen der Ortsteile eingearbeitet. Links vom zentralen Werder-Wappen befinden sich die Wappen von Töplitz, Petzow, Plötzin und Bliesendorf. Rechts sind die Wappen von Glindow, Phöben, Derwitz und Kemnitz. Weil Derwitz kein eigenes Wappen hat, wurde das Otto-Lilienthal-Denkmal eingearbeitet. Für Bliesendorf wurden mangels Wappen die „drei dicken Männer“, eine Findlingsgruppe, als Symbol  verwendet.

Die Kette wurde zunächst an die Vorsitzende der Stadtveordnetenversammlung, Annette Gottschalk, übergeben und von dieser dann an die Bürgermeisterin verliehen. Manuela Saß dankte dem Altbürgermeister für die Idde und der HGW für das Geschnek. Es sei ein erhabenes Gefühl, die Kette und mit ihr die gemeinsame Verantwortung zu tragen, zum Wohle der Stadt tätig zu sein. Der Bürgermeister der Werderaner Partnerstadt Siegburg, Franz Huhn, der zu den rund 80 Gästen aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Leben gehörte, empfahl Manuela Saß aus eigener Erfahrung, die Kette nicht zu oft anzulegen. Das mache die entsprechenden Anlässe um so glanzvoller.

Die Bürgermeisterin ehrte zum Festempfang ehrenamtliche Mitglieder des Festkomitees zur 700-Jahrfeier, die von den Stadtverordneten zur Untersttützung der Feierlichkeiten eingesetzt wurden. Sie bekamen die ersten Nummern der nummerierten und zertifizierten Silbermünzen überreicht, die die Stadt im Jubiläumsjahr hat prägen lassen.