IHK bietet neue Weiterbildung zum „Integrationsmanager“

Werder (Havel), 27. September 2016 – Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit ein Flüchtling beschäftigt oder ausgebildet werden kann? Wie lassen sich im Ausland erworbene Qualifikationen verlässlich feststellen? Welche Schritte sind bis zur Einstellung notwendig? Diese und weitere Fragen sind Kern des neuen IHK-Lehrganges „IntegrationsManager/-in (IHK)“, der in der vergangenen Woche erstmalig gestartet wurde.

Anmeldungen für den nächsten Lehrgang werden ab jetzt entgegengenommen.

Das Seminarkonzept richtet sich nicht nur an Mitarbeiter in Einrichtungen zur Betreuung Geflüchteter, die die Integration unterstützen möchten. Auch Mitarbeiter in Unternehmen, öffentlicher Verwaltung und Institutionen, die im direkten oder indirekten Kontakt mit Geflüchteten bzw. deren Asyl- und aufenthaltsrechtlichen Verfahren stehen, sind angesprochen. Der Lehrgang mit 192 Unterrichtsstunden bietet einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der betrieblichen Eingliederung von Asylsuchenden.

Themen wie Asylrecht, Arbeitsrecht, Konfliktbearbeitung, soziale Dienste, Methodenkompetenz in der Sozialarbeit, interkulturelle Kompetenz sowie Projekt- und Netzwerkmanagement stehen im Fokus der Weiterbildung. Aber auch der Mitarbeiter selbst steht im Mittelpunkt: Motivation und Teamentwicklung sowie Selbstfürsorge und Stressbewältigung gehören genauso zum Inhalt der Qualifizierung. Am Ende der Weiterbildung steht den Verantwortlichen vor Ort ein Werkzeugkasten für die täglichen Herausforderungen zur Aufgabenerfüllung, nicht nur in den Integrationseinrichtungen, zur Verfügung.

Kontakt: IHK Potsdam, Kerstin Poloni, Tel. 0331 2786-279, E- Mail: kerstin.poloni@ihk-potsdam.de