Kuchen und Schmalzstulle – Baumblüte wie bei Oma

Ein bisschen weg vom großen Trubel – der Ursprung des Baumblütenfestes liegt ja bekanntlich in den Gärten der Obstmucker und Werderschen, die ihre heimischen Höfe öffneten und mit Wein, Kuchen und Schmalzstulle die Werderaner Gastlichkeit zelebrierten.
Besonders in der Eisenbahnstraße und auf dem Hohen Weg lebt diese Tradition nach wie vor. Grund genug für uns mal zu schauen, wo es noch autenthisch zugeht und wo noch mit der ganzen Familie an dieser Tradition festgehalten wird.

Eisenbahnstraße

Der erste Anlaufpunkt für all diejeniegen, die aus den prallgefüllten Zügen fallen. Man sollte hier aber keineswegs nur vorbei marschieren, sondern sich das ein oder andere Gläschen hausgemachten Wein nicht entgehen lassen. Viele Familien öffnen ihre Höfe, sind gut gelaunt und scheuen nicht, so manch‘ Werderaner Anekdote zum Besten zu geben.

Der Hohe Weg

Wer die Treppen der Friedrichshöhe erfolgreich hinter sich gelassen hat, kann von hier aus den Blick über Werder schweifen lassen und ganz nebenbei auch die Gärten der Anwohner besuchen. Auf einem Heuballen unter den blühenden Bäumen, eins, zwei oder drei Gläschen hausgemachten Wein genießen und die Seele baumeln lassen.