Linke reagieren auf CDU-Mitteilung

Werder (Havel), 1. Dezember 2016 – Renate Vehlow, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE SVV Werder (Havel) reagierte jetzt mit nachfolgender Mitteilung auf eine Pressemitteilung der CDU (Hier nachzulesen).

„Für eine Schule in den Havelauen sind Grundstücke in städtischem Besitz vorhanden, um dem Gedächtnis der CDU auf die Sprünge zu helfen: Die Stadt Werder hat gerade jetzt große Grundstücke und zwar in den Havelauen in Nachbarschaft der Therme für 5,4 Millionen € erworben. Warum sollte also keine Schule neben dem Hallenbad gebaut werden? Statt Blütenträume für eine immer größere und teurer werdende Therme wäre endlich zu hinterfragen, was braucht Werder für seine Bürgerinnen und Bürger? Was brauchen die Havelauen vorrangig?
Wer einen Stadtteil mit hunderten Wohnungen plant und bauen lässt, muss sich intensiv vorher Gedanken über die Infrastruktur machen, die nicht nur aus Straßen und Parkplätzen bestehen kann. Dazu gehören auch unter anderem Schulen und Betreuungsplätze.
Statt die CDU Werder ihre Empörung über die Argumente „der Linken“ gegen einen privaten Schulcampus äußert, sollten die Herren in den Entwurf der „Absichtserklärung“ schauen und nachrechnen – in Summe wollen sie dem privaten Investor mindestens 8 Millionen zukommen lassen und ein Grundstück für 0,60 € – für Pfennige – den Quadratmeter verkaufen und dazu das Baurecht. Und – aufgepasst CDU – städtische Schulen kosten die Eltern kein Schulgeld – auch kein sozial gestaffeltes. Während freie Träger gezwungen sind, Schulgeld zu verlangen.
Auch sonst nehmen sie es bei der Argumentation nicht ganz so genau: Den einen Schulcampus der Hoffbauer-Stiftung in der Region Stahnsdorf, Teltow, Kleinmachnow als Beweis für „zahlreiche Positivbeispiele“ anzuführen, zeugt nicht von exakter Kenntnis der Sachlage.“