Mein Werder (47): Nikita Gestrich

Nikita Gestrich - der 16-jährige kommt aus einer Werderaner Künstlerfamilie. Foto: privat

Kurz & Knapp

Name: Nikita Gestrich
Alter: 16
Wohnort / Ortsteil: Werder
Seit wann bist Du in Werder zu Hause?  – Seit 2006

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würdest Du Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine Stadt, wo man viel Geschichte sehen, aber auch sich gut erholen kann.

Hast Du einen Lieblingsort in Werder? Wo und warum?
Sehr schön kann man im Sommer auf der Insel verweilen, denn dort gibt es Orte wie die Wasserterrasse des Fischrestaurants „Arielle“, aber auch italienisches Eis …

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Dein Lieblingsort auf der Baumblüte? – zu Hause.

Was machst Du so den lieben langen Tag?
Vor allem Musik, aber ich lese auch viel.

Was würdest Du lieber machen?
Eigentlich mache ich beides ganz gerne.

Du – ganz speziell

Du kommst ja aus einer richtigen Künstlerfamilie – wer macht da was bei Euch?
Mein Vater arbeitet als Lehrer, meine Mutter ist Malerin, mein Bruder spielt Klavier und Geige (hauptsächlich Jazz) und meine Schwester spielt Gitarre und nimmt Gesangsunterricht.

Und wie bist Du zum Akkordeon-Spiel gekommen?
Auf einem Fest hörte ich dieses Instrument und beschloss, es zu spielen.

Nikita Gestrich – bereits als Kind mit dem Akkordeon. Foto: privat

Wie lange übst Du pro Tag?
Meistens ein bis zwei Stunden.

Gibt es einen Komponisten, der Dir besonders gut gefällt und den Du gern hörst?
Der russische Komponist für Akkordeon Wladislaw Solotarjow ist ein Komponist, den ich gerne höre und spiele.

Hast Du ein musikalisches Vorbild?
Nicht wirklich. Sollte es mal in Richtung Musik gehen, dann auf jeden Fall in Richtung Jazz, und da gibt es einen französischen Jazz-Akkordeonisten namens Vincent Peirani.

Willst Du einmal Musiker werden oder welchen Berufswunsch hast Du?
Das weiß ich noch nicht.

Was sagen Deine Mitschüler in Deiner Schule zu Deinem musikalischen Hobby?
Sie sind erstaunt, dass man sich soviel mit Musik beschäftigen kann.

Nikita beim Landeswettbewerb. Foto: privat

Du bist Bundessieger bei „Jugend musiziert“ geworden. Welches Stück hast Du dort gespielt, das Dich zum Sieg gebracht hat?
Moderne Stücke werden gerne gesehen in der Kategorie Akkordeon, andere Epochen dagegen leider weniger. Beigetragen zur guten Wertung hat also wahrscheinlich das moderne Stück „Flashing“ von Arne Nordheim.

Kürzlich warst Du auch zum Empfang in der brandenburgischen Staatskanzlei zum Preisträgerempfang eingeladen. Was hast Du dort erlebt?
Es hat mich der Sonderpreis für eine Aufnahme beim RBB sehr überrascht.

Was wir sonst noch wissen wollen . . .

Welches Buch liegt auf Deinem Nachttisch?
Einige, wie von Strugatzki, Dostojewski …, es kommt aber manchmal vor, dass ich Bücher nicht weiterlese und mit einem anderen anfange.

Hast Du einen Lieblingsfilm oder -serie? Warum?
„Kin-dsa-dsa“ von Giorgi Danelia, das ist ein sehr rätselhafter sowjetischer Film.

Hast Du ein verborgenes Talent?
Nein.

Liebst Du Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich mag gerne Tiere, Katzen etwas mehr als Hunde. Wir haben zwei Katzen.