Mein Werder (64): Ronny Bluck

Kurz & knackig

Name: Ronny Bluck
Alter: 38
Wohnort: Werder (Havel)
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? Ich bin 2001nach Werder gezogen.

Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben? Ja, meine Frau und ich haben eine wundervolle fünfjährige Tochter.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Werder ist eine schöne Kleinstadt mit vielen sehr schönen Orten, in der zu jeder Jahreszeit was los ist. Von den vielen Möglichkeiten der sportlichen Betätigung bis zur absoluten Entspannung hat unserer tolles Fleckchen Erde vieles zu bieten.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich bin seit eineinhalb Jahren Kitaleiter in einer städtischen Einrichtung im schönen Ortsteil Phöben – ganz nah am „Märchenwald”.

Was würden Sie lieber machen? – Nichts!

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder? Wo und warum?
Spontan fällt mir nicht ein, welcher Ort mein Lieblingsort ist. Ein sehr schöner Ort für mich ist die Bismarckhöhe. Von hier aus hat man eine wundervolle Sicht über die Stadt, über Potsdam bis nach Berlin.

Rummel oder Muckergarten? Wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Beides. Mit unserer Tochter ist natürlich der Rummel Pflicht. Eine Runde über den Marktplatz und die Regattastrecke gehört irgendwie dazu. Ich genieße aber auch gern die entspannte Atmosphäre in den Muckergärten fern ab vom Trubel.

Sie – ganz speziell

Sie sind der einzige Kita-Leiter der Stadt Werder (Havel). Warum lieben Sie Ihren Job?
Ja, das stimmt, ich bin der Hahn im Korb.

Die Arbeit mit den Kindern macht mir unheimlich viel Spaß. Dazu gehören die ungefilterte Ehrlichkeit der Kinder, die einem zeigen, was sie gerade denken und fühlen und die Möglichkeiten, mit und von ihnen zu lernen. Der absolute Gegensatz dazu ist die erforderliche Administration. Die Mischung aus beidem und die Tatsache, dass kein Tag wie der andere ist, ist das, was ich in meinem Job liebe.

Was meinen Sie, fehlt es an Männern in der Kindererziehung?
Ich denke schon. Ich selbst merke es immer wieder, wie positiv es von den Kindern, den Kollegen und Eltern angenommen wird. Männer denken eher rational, handeln anders und zeigen oftmals noch eine andere Sichtweise.

Was halten Sie von den Ideen einiger Politiker, die Kitas beitragsfrei zu machen?
Meine persönliche Meinung: Für die Eltern eine schöne Idee, doch, wenn wir ehrlich sind, für das bestehende System ist es wirtschaftlich nicht lange durchführbar. Ich werde das Thema weiter verfolgen und lasse mich überraschen, welches Ende es nehmen wird.

Jüngst hat Ihre Phöbener Kita „ ärchenwald” einen schönen Preis gewonnen. Was mussten Sie dafür tun und was war der Gewinn?
Das stimmt. Wir können uns seit zwei Wochen “KITA COOL 2017” nennen. Ein paar Eltern haben uns bei Radio Teddy angemeldet. Dann hieß es abwarten und gespannt Radio hören. Am 16. März 2017 war es dann soweit. Unsere Kita Märchenwald wurde ausgelost. Wir haben 500 Euro für neues Spielzeug, ein Verkehrssicherheitstraining vom ADAC und einen Satz Warnwesten für die Kinder bekommen. Wir haben uns alle riesig darüber gefreut.

Hier kann man sich die Bilder der Aktion bei Radio Teddy anschauen.

Zu Ihren Hobbys gehört der Karneval? Was machen Sie da denn so?
Ich habe vor vielen Jahren angefangen, in der Prinzengarde zu tanzen. Eine Zeit lang war ich ebenfalls engagiert im Kinderkarneval. Danach verschlug es mich beruflich bedingt weiter in den Hintergrund in die Gruppe Technik, welche ich mittlerweile leite. Wir als Gruppe sind dafür zuständig, dass jeder zur rechten Zeit vor und auf der Bühne im richtigen Licht steht, die Requisiten entsprechend stehen und jeder, der etwas zu sagen hat auch gut zu verstehen ist. Ansonsten kümmern wir uns um die Präsentationen während der Veranstaltung, sind meist beim Ministerpräsidenten zum Empfang der Prinzenpaare vertreten, aber auch beim Baumblütenumzug oder ähnlichen Aktivitäten des Vereins anzutreffen.

Was machen Sie lieber an einem sonnigen Sonntag – Motorrad fahren oder am VW Golf 1 Cabrio schrauben oder Computer spielen?
An sonnigen Sonntagen lasse ich freiwillig den Computer aus. Mein Motorrad habe ich aus zeitlichen Gründen leider verkaufen müssen, nachdem unsere Tochter geboren wurde. Dann wird die Auswahl schon eng. Ich schraube in der Tat gern an unserem Cabrio, dennoch gehört der Sonntag in erster Linie meiner Familie.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Abraham Lincoln.

Welche Fragen würden Sie ihm stellen?
Ich würde ihn fragen, ob er sich jemals hätte vorstellen können, dass ein Präsident der USA so arbeitet wie der jetzige.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Keins.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Nein, ich habe keine Vorbilder.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder –Serie? Warum?
Ich habe viele Lieblingsfilme. Dazu gehören Fantasy- und Science fiction-Filme wie “Herr der Ringe” und “Star Wars”. Gerade in den Filmern kann man wunderbar der Realität entschwinden.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Kann ich so nicht sagen. Wenn ja, ist es noch verborgen.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich mag Tiere. Bei der Entscheidung, ob Katze oder Hund eher Hund.