Mein Werder (73): Eckard Hennig & Daniela Hennig-Diebler

Daniela Hennig-Diebler und ihr Vater Eckard Hennig von der Hofkäserei Hennig in Töplitz. Fotos: alle privat

Kurz & knackig

Name: Eckard Hennig / Tochter Daniela Hennig-Diebler
Alter: unbekannt
Wohnort:Töplitz
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause?  In Töplitz: schon immer

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Daniela:Töplitz ist eine Insel im Grünen

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder? Wo und warum?
Eckard: in Töplitz auf meinem Hof, hier habe ich meine Ruhe.

Und wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Am Göttiner See.

Rummel oder Muckergarten – wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Gar keiner, denn wir haben jedes Jahr unsere eigene Baumblüte unter unseren Kirschbäumen.

Was macht für Sie einen typischen „Werderaner“ aus?
Typische Töplitzer sind naturverbunden.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Eckard: Ackerbau und Viehzucht
Daniela: Käserei, Wochenmarkt

Und was würden Sie eigentlich viel lieber machen?
Nichts anderes würden wir lieber machen als das, was wir jetzt tun.

Sie – ganz speziell

Ihre Landwirtschaft besteht ja schon seit einigen Generationen in Töplitz, wie war die Arbeit früher und wie ist sie heute?
Früher war das schwere Handarbeit und hoher körperlicher Einsatz – Heute gibt es mehr Technik, aber das Arbeitspensum ist mehr als doppelt so hoch.

Ihnen gehört „eine der besten Käsereien Deutschlands“ – so die Auszeichung vor ein paar Jahren. Wie sind Sie denn zum Käse gekommen?
Eckard: Die Grundlage ist ja die Milch von Kühen – die haben wir schon seit vielen Generationen hier. Das ist Traditionsarbeit.
Daniela: Ich habe Lebensmitteltechnologie studiert, Praktika für Molkerei und Käserei absolviert, im Kochtopf Käse gemacht und schließlich einen Käsekessel gekauft.

Welches Ihrer Produkte essen oder trinken Sie selbst am liebsten?
Eckard: Joghurt mit Früchten der Saison
Daniela: Töplitzer Weißschimmel mit grünem Pfeffer

Wieviele Kühe gibt es in Ihrer Landwirtschaft?
Mehr als genug, schwarzweiße, braune, kleine und ausgewachsene …

Stimmt es, dass Ihre glücklichen Kühe eine eigene Massageanlage haben?
Ja, aber die brauchen sie jetzt im Frühjahr und Sommer nicht, da unsere Kühe Weidegang bis Göttin haben.

Und wieviele Liter Milch geben die pro Tag?
Genug für unsere Käserei.

Verarbeiten Sie die gesamte Milch selbst?
Nein, wir verkaufen auch Milch an eine Molkerei.

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten – für Töplitz – welche wären das?
1. eine neue Brücke Leest-Grube
2. dass die Infrastruktur im Ort erhalten bleibt
3. einen großen Parkplatz für Schule, Kita und Arzt

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Keine mehr, wir treffen auf dem Wochenmarkt in Potsdam genug Menschen.

Welche Fragen würden Sie Ihr stellen?
Welchen Käse möchten sie verkosten?

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
„Top Agrar“.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Nein.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Kühe!