Kurz & knackig

Name: Pohl, Christine
Alter: 60
Wohnort: Werder (Havel)
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? – seit 2012

Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben?
Ich habe drei erwachsene Kinder und vier Enkelkinder.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Ich wohne dort, wo andere Urlaub machen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns, wo?
Ich bin gern am Wasser und mit dem Boot auf der Havel. Ich bin auch gern auf der Insel und dem Fußballplatz, aber auch bei meiner Tochter Katja auf der Terrasse, wo wir vor Ideen sprudeln und wo bereits so manches Moppel und Mücke Kapitel entstanden ist.

Rummel oder Muckergarten – wo ist Ihr Lieblingsort auf dem Baumblütenfest?
Eher der ruhigere Teil, daher der Muckergarten.

Was arbeiten/machen Sie so den lieben langen Tag?
Ich arbeite seit 40 Jahren mit Leidenschaft als Erzieherin und schreibe nebenbei Kinderbücher.

Was würden Sie lieber machen?
Nichts, denn ich mache genau das, was ich liebe.

„Obwohl ich aus dem Kindesalter schon längst herausgewachsen bin, habe ich in meinem Herzen ein Stückchen Kindheit bewahrt. Deshalb kann ich mich gut in die Kinder hineinversetzen und weiß, was ihnen gefällt. Zusammen mit meiner Tochter Katja habe ich 2015 das regionale Familienbuch „Die Abenteuer von Moppel und Mücke – in und um Werder“ geschrieben. 2017 ging die Reise mit Band 2 in Potsdam weiter. Seitdem ist um Moppel und Mücke viel geschehen und viele Produkte entstanden. So gibt es nicht nur die Bücher, sondern passend dazu Ausmalhefte, Familienkalender für 2018, Tassen und Häkelanleitungen der Figuren, so dass man sich diese selber häkeln kann.“

Viele Informationen auch hier: https://www.facebook.com/moppelundmuecke/

Sie – ganz speziell

Ihre „Moppel und Mücke“-Bücher  gehören inzwischen wohl zur Lektüre für Groß und Klein in jedem Haushalt in Werder und Umgebung – und jetzt auch in Potsdam – hätten Sie mit diesem Erfolg gerechnet?
Niemals. Die Idee beim ersten Band (Werder/Havel) bestand zunächst darin, den Kindern in Werder ihre schöne Heimat näher zu bringen und sie zu Aktivitäten raus in die Natur zu animieren. Dass unsere Idee bei Groß und Klein so gut ankommt, haben wir zwar gehofft, aber hätten niemals damit gerechnet.

Wie viele Lesungen haben Sie inzwischen gegeben?
Mindestens 30, Tendenz steigend.

Was macht mehr Spaß und warum: Schreiben oder Vorlesen?
Beides. Beim Schreiben lebe ich meine Ideen und Fantasien aus, greife die Themen der Kinder auf und freue mich, wenn ich dann beim Vorlesen das Leuchten in den Kinderaugen sehe. Dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.

Kann das sein, dass die kleine Mücke in Ihren Büchern Ihnen ähnelt?
Ja, wer mich kennt, erkennt mich in Mücke wieder, denn ich bin auch viel auf Achse und da wo ich bin, ist Langeweile tabu. Von meinen Mitmenschen werde ich daher mittlerweile auch immer öfter Mücke genannt.

Demnächst gibt es ja auch eine Lesung in Werder (Havel). Wann und wo findet die denn statt?
Eine spannende Abenteuerreise mit Moppel und Mücke könnt ihr am 15.11.2017 um 15.30 Uhr in der Stadtbibliothek Werder erleben. Es wird vorgelesen, gesungen und gelacht. Ich freue mich auf zahlreiche kleine und große Zuhörer und auf einen tollen Nachmittag.

Gibt es schon Ideen für einen weiteren Band? Oder ein anderes Kinderbuch?
Band 3 ist bereits in vollem Gange. Passend zur WM 2018 wird es ab Frühjahr 2018 „Moppel und Mücke im Fußballfieber“ geben.

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten – welche wären das?
Frieden, Glück und Gesundheit. Ansonsten bin ich wunschlos glücklich.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Mmh, es gibt viele spannende Persönlichkeiten. Einige habe ich glücklicherweise schon treffen dürfen und wer weiß, was die Zukunft noch bringt.

Welche Fragen würden Sie ihr stellen?
Das ergibt sich dann spontan.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Auf meinem Nachtisch liegt derzeit nur ein Block und ein Stift, damit ich meine Ideen für Band 3 in der Nacht gleich aufschreiben kann.

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Meine Vorbilder waren meine Eltern, die jetzt mein Tun von oben beobachten. Ansonsten lebe ich das Leben nach meinen eigenen Prinzipien.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder –Serie? Warum?
Aktuell schaue ich sehr gern „Die Höhle der Löwen“. Ich bin fasziniert von den zahlreichen Ideen der Gründer. Diese Sendung stärkt mich, an meine Ziele und Ideen zu glauben, denn der Glaube versetzt bekanntlich Berge.

Haben Sie ein verborgenes Talent?
Ich glaube nicht, denn ich denke, mit 60 hat man seine ganzen Talente bereits herausgekitzelt.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Ich liebe Hunde und habe einen Golden Retriever-Labrador-Mix.