Mein Werder (98): Karin Lorenz und Gerald Mai

Karin Lorenz und Gerald Mai vom Werderaner Tannenhof - hier bei der Grünen Woche. Foto (wsw)

Kurz & knackig

Name: Karin Lorenz und Gerald Mai
Alter: 58 & 59 Jahre
Wohnort: Werder (Havel)
Seit wann sind Sie in Werder zu Hause? – Karin seit 19 Jahren, Gerald seit 59 Jahren

Haben Sie Kinder oder möchten Sie gerne welche haben?
2 + 1 Kinder, wir warten auf die Enkel.

Über unsere Blütenstadt Werder (Havel)

Wie würden Sie Werder einem Fremden beschreiben?
Ich wohne dort, wo andere Urlaub machen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Werder – verraten Sie uns, wo?
Werder ist eine Ackerbürgerstadt mit viel Wasser, schöner Landschaft, weiten Blicken, offenen Menschen mit viel Charme.

Rummel oder Muckergarten – wo ist Ihr Lieblingsort auf dem Baumblütenfest?
Auf dem Karfunkelberg wegen des schönen Blickes.

Und wo muss ein Gast unserer Stadt unbedingt gewesen sein?
Mit dem Fahrrad von Plessow über den Panoramaweg nach Glindow und weiter nach Petzow entlang des Glindower Sees.

Rummel oder Muckergarten – wo ist Ihr Lieblingsort auf der Baumblüte?
Bei Gieses am Panoramaweg.

Sie – ganz speziell

Bei Ihnen dreht es sich ja das ganze Jahr um das liebste Fest der Deutschen. Wie kam es dazu?
Die Eltern hatten eine Gärtnerei – das war also naheliegend.

Wie lange dauert es vom Setzling bis zum geschmückten Weihnachtsbaum?
Gerald: Das hängt von der Zeit ab, die Du für’s Schmücken brauchst. Der Baum braucht sieben bis zehn Jahre.
Karin: Zehn kurze Jahre auf der Plantage plus fünf lange Stunden zum Schmücken im Wohnzimmer.

Was war de größte Baum, die Sie jemals ausgeliefert haben – Sie beliefern ja auch Funk und Fernsehen?
Der größte Baum war 18 Meter hoch, der stand an einem Einkaufszentrum in Berlin. Wir haben diverse Fernsehproduktionen beliefert, aber auch beispielsweise das Schloss Bellevue.

Die Weihnachtszeit ist bei Ihnen ja Hauptsaison, wer hat das Zeit, Geschenke zu besorgen und den eigenen Baum zu schmücken?
Die Geschenke gibt es im Internet und den Weihnachtsbaum schmückt unser Schwager.

Wie sieht der Heilige Abend bei Ihnen aus?
Karin: Ab Mittag habe ich Küchendienst, um den Abend vorzubereiten. Um 18 Uhr ist gemeinsames Abendessen mit der ganzen Familie und unseren polnischen Mitarbeitern. Anschließend ist Bescherung.

Was wir sonst noch wissen wollen …

Welche berühmte Person würden Sie gern einmal treffen?
Karin: J.S. Bach

Welche Fragen würden Sie ihm stellen?
Keine Frage, nur mal einen Tag dabei sein.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Karin: ein Spanischlehrbuch.
Gerald: Loriot

Haben Sie Vorbilder? Welche und warum?
Karin: Mahatma Gandhi.
Gerald: Beide Opas. Die waren geschäftstüchtig und sachlich sowie fachlich up to date.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder –Serie? Warum?
Karin: „Das Beste kommt zum Schluss“ – wegen der „Löffelliste“.
Gerald: „Notting Hill“ – wegen der guten Musik und des Happy Ends. Ansonsten auch „Mord mit Aussicht“.

Lieben Sie Tiere? Wenn ja, Katze oder Hund?
Karin: Katze und Hund – momentan sind wir total verwaiste Herrchen.
Gerald: Hund.


Informationen zum Werderaner Tannenhof gibt es hier.