Mission Energieeinsparung

Kommunen für den Klimaschutz - Netzwerktreffen in Werder (Havel)

Mitglieder des Netzwerkes bei dem Treffen im Schützenhaus in Werder (Havel). Foto (2): Henry Klix

Werder (Havel), 13. Dezember 2017 – Im Juni haben sich zehn Städte und Gemeinden erstmals zu einem gemeinde- und kreisübergreifenden Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk (EMB-KEEN) zusammengeschlossen, um in den nächsten drei Jahren gemeinsam den kommunalen Energieverbrauch und die Klimabelastung zu senken. Am heutigen Mittwoch fand das zweite Netzwerktreffen der Initiative in Werder (Havel) statt. Die Stadt gehört zu den Mitgliedern des Netzwerks.

Werders 1. Beigeordneter Christian Große begrüßte die Teilnehmer im Alten Rathaus. Energieeffizienz sei seit Jahren ein großes Thema in der Stadt und ihren  Einrichtungen. Als Beispiel nannte er die Straßenlaternen: Trotz neuer Straßenausbaumaßnahmen und einer damit wachsenden Zahl von Straßenlaternen würden die Energiekosten dank des Einsatzes von LED in Werder (Havel) sinken. Bei Neubauten und auch bei Altbausanierungen sei die Energieeffizienz ein wiederkehrendes Thema. Dennoch sieht Christian Große noch Einsparpotenziale, die mit EMB-KEEN gehoben werden sollen.

Netzwerk der Kommunen

Die EMB Energie Mark Brandenburg ist Initiator und Koordinator des EMB-KEEN-Netzwerks, an dem neben Werder (Havel) auch Fehrbellin, Großbeeren, Heiligengrabe, Hohen Neuendorf, Kloster Lehnin, Pritzwalk, Schönwalde-Glien, Stahnsdorf und Teltow beteiligt sind.
Pro Jahr sind vier Netzwerktreffen angesetzt. In diesen stellen sich die Kommunen gegenseitig gemachte Erfahrungen bei bereits umgesetzten Effizienz-Projekten vor. Zusätzlich werden Experten eingeladen, die Tipps und Tricks für anstehende Projekte vermitteln. Ein weiterer Vorteil der Netzwerkarbeit ist die Beratung zu möglichen Fördermitteln.
Das EMB-KEEN wird im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) mit Mitteln des Bundes gefördert.

In den Kommunen könnten unter anderem Straßenlaternen, öffentliche Gebäude, kommunale Fuhrparks, der Betrieb von Klärwerken oder die energetischen Nutzung von Abfällen und Reststoffen  betrachtet werden, wenn es um den sparsamen Einsatz von energetischen Ressourcen geht, wie es am Mittwoch hieß.

Thema des Netzwerktreffens war vor allem ein besseres Management der kommunalen Energiedaten und dafür geeignete Werkzeuge. Netzwerk-Manager Jens Teich: „Eine möglichst exakte Analyse aller kommunalen Gebäude ist unabdingbar für die Ermittlung des Einsparpotentials und der Diskussion verschiedener Maßnahmen.“ (hkx/red)

Netzwerk-Manager Jens Teich: „Eine möglichst exakte Analyse aller kommunalen Gebäude ist unabdingbar für die Ermittlung des Einsparpotentials und der Diskussion verschiedener Maßnahmen.“