Medaillen zum Mühlenfest

Edel und mit Zertifikat - die Münze für Werder. Foto: werderfoto.de

Werder (Havel), 17. Juli 2017 – Im Jahr 1317 ist die Werder (Havel) für 243 ¾ Mark von Markgraf Waldemar an das Zisterzienserkloster Lehnin übertragen worden. So steht es in der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt. Wie die Stadt nun mitteilte, soll zum 25. Mühlenfest am 12. August an diesen Aspekt der 700-jährigen Stadtgeschichte besonders erinnert werden: Die Stadt hat in ihrem Jubiläumsjahr nummerierte Feinsilbermedaillen prägen lassen – genau in der Anzahl, die die Mönche einst für Werder auf den Tisch legte: 243 ¾ Stück. Zum Mühlenfest werden die Medaillen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und können erworben werden.

Es handelt sich, wie die Stadt weiter mitteilt, um 999er-Feinsilbermedaillen mit einem Gewicht von jeweils elf Gramm und einem Durchmesser von 30 Millimeter. Zu jeder Medaille gibt es ein Zertifikat. Auf der einen Seite ist das Logo des Stadtjubiläums mit der Stadtsilhouette, auf der anderen das Stadtwappen und die Medaillennummer eingeprägt. Der Erwerb einer Medaille kostet 70 Euro und wird beim Mühlenfest möglich sein. Vor Ort wird es auch Schauprägungen geben. Die eigens angefertigte ¾-Medaille wird dann zum Wirtschaftstag am 20. Oktober zu wohltätigen Zwecken versteigert.

Das Mühlenfest wird am Samstag, den 12. August, um 13 Uhr im Bereich der Mühle und des Alten Rathauses beginnen. Die Mühle ist zur Besichtigung geöffnet. Die Versorgung der Gäste erfolgt mit Unterstützung des Colonialcafés und der Fleischerei Bothe. Mit Hüpfburg, Livemusik von der Alten Wache und am Abend mit der Band Extraleicht wird dann gefeiert. Abendlicher Höhepunkt gegen 22 Uhr wird eine LED-Lichtshow zum 700. Stadtjubiläum.

Rund um die Bockwindmühle wird am 12. August das diesjährige Mühlenfest gefeiert: Foto: Design Akademie Berlin