Prozess wegen fahrlässiger Tötung

Potsdam, 12. Januar 2018 – Am 31. Januar muss sich der 28-jährige Potsdamer ab 9 Uhr im Amtsgericht Potsdam in der Jägerallee vor einem Schöffengericht für einen Unfall verantworten, bei dem eine 54-jährige Werderanerin starb. Dem Angeklagten werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Er soll am 10. Juni 2017 gegen 22 Uhr mit seinem Auto aus Werder kommend die B 1 in Richtung Brandenburg trotz einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 70 km/h mit einer Geschwindigkeit von mindestens 133 km/h befahren haben, als die Frau, eine Mitarbeiterin der dortigen Tankstelle, von der Ein- und Ausfahrt des Autohofs Neu Plötzin mit ihrem Audi auf die B 1 in Richtung Werder abbiegen wollte. Es soll trotz eines Ausweichmanövers des Angeklagten zu einer frontalen Kollision beider Fahrzeuge gekommen sein, wodurch die Frau tödliche Verletzungen erlitten habe und der Mitfahrer des Angeklagten schwer verletzt worden sei. (wsw)