Richard Bobka mit erster Ehrenurkunde der Stadt geehrt

Richard Bobka nimmt aus den Händen von Bürgermeisterin Manuela Saß die Ehrenurkunde entgegen. Foto: Stadt Werder (Havel)

Werder (Havel), 7. Oktober 2016 – Dem Präsidenten des Glindower Sportvereins FSV Eintracht, Richard Bobka, ist bei der Stadtveordnetenversammlung am gestrigen Donnerstagabend die Ehrenurkunde der Stadt Werder (Havel) überreicht worden. Die Stadt würdigt damit einen Einwohner, für den sein Fußballverein zur zweiten Familie geworden ist.

„Unter seiner Präsidentschaft gelangen dem Verein wichtige sportliche Erfolge“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß, bevor sie die Urkunde an Richard Bobka überreichte. So spiele der Verein seit 2009 in der 1. Kreisklasse und habe in der vergangenen Saison der Kreispokal in die Blütenstadt geholt. Besonders verdient gemacht habe sich Richard Bobka auch um die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sportliche Arbeit.

„Nicht zuletzt seiner unermüdlichen Arbeit ist es zu verdanken, dass die Vereinsmitglieder seit 2010 auf einem neuen modernen Kunstrasenplatz – errichtet mit Fördermitteln und Mitteln aus dem Haushalt unserer Stadt – trainieren können“, sagte Bürgermeisterin Saß. Ein weiterer Wunsch des Vereins stehe kurz vor der Erfüllung. „Viele hier im Saal erinnern sich an das nachdrückliche Bemühen Richard Bobkas um die Sanierung des Vereinsheimes auf dem Sportgelände in Glindow. Seit dieser Woche liegt die Baugenehmigung für das Vereinsheim vor.“ Wenn der Förderbescheid eintrifft, könne mit den Arbeiten losgelegt werden.

Das Vereinsheim der Eintracht soll saniert und erweitert werden. In den nächsten Wochen wird nach der Baugenehmigung auch mit einer verbindlichen Zusage auf den Fördermittelantrag gerechnet, den die Stadt beim Landessportbund aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes Brandenburg KIP gestellt hat. Die Förderung wurde bereits in Aussicht gestellt und vom Kreissportbund Potsdam-Mittelmark befürwortet, die Stadt rechnet deshalb fest mit der Zusage. Insgesamt wird mit Baukosten von 886 000 Euro gerechnet (460 000 Euro KIP, 426 000 Euro Stadt Werder (Havel)).

Die Überraschung ist gelungen. Foto: Stadt Werder (Havel)
Die Überraschung ist gelungen. Foto: Stadt Werder (Havel)

Richard Bobka ist der erste Empfänger einer Ehrenurkunde. Die Auszeichnung geht auf die „Satzung zur Verleihung von Ehrungen durch die Stadt Werder (Havel)“ zurück, die die Stadtverordneten im vorigen Jahr beschlossen haben. Demnach gibt es nicht mehr nur Eintragungen ins Goldene Buch, sondern auch die Ehrenurkunde und die Ehrenbürgerwürde.

 

 

 

Richard Bobka ist am 4. März 1936 in Schön-Steine (heute Kamien in Polen) geboren worden. Seit 1945  lebt er in Glindow. Schon seit gut 20 Jahren ist er Präsident des Sportvereins in dem Werderaner Ortsteil. Die FSV Eintracht hat 184 Mitglieder in elf Mannschaften – fünf Männer- und sechs Jugendmannschaften.

Von Richard Bobka heißt es, dass er seinem Ehrenamt als Vorsitzender und Präsident alles andere unterordne. „Richard Bobka ist über die Stadtgrenzen als fairer und engagierter Sportler und Präsident bekannt und geschätzt“, so die Bürgermeisterin.  Dennoch stehe er nicht nur für den Fußball ein, wie Manuela Saß betonte. „Er pflegt mit allen Vereinen des Ortsteiles Glindow und mit dem Stadtsportbund eine gute Zusammenarbeit.“

Richard Bobka, der in seinem Berufsleben als Bauingenieur tätig war, nahm die Urkunde, wie er sagte, mit Herzklopfen entgegen. „Die Überraschung ist gelungen.“ Besonders freue er sich, dass demnächst mit den Bauarbeiten für das Vereinsheim losgelegt werden kann. Schließlich werde die FSV Eintracht Glindow im kommenden Jahr 70 Jahre alt.

Glindows Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm überreichte Richard Bobka noch einen Korb mit roten Äpfeln aus seinem eigenen Garten. „Bleib wie Du bist, fit wie ein Turnschuh“, sagte Sigmar Wilhelm.