Mücken, Zecken, Sonnenbrand & Co: Tipps für den Sommer

Werder (Havel), 2. Juli 2016 – Sommerzeit, Urlaubszeit – die Ferien stehen vor der Tür, die Reiseziele fest, die Koffer sind vielleicht schon gepackt. Oder aber das Freibad oder der Garten lockt, die Terrasse, der Balkon – überall will man sich vor zu viel Sonne schützen oder nerven die kleinen sirrenden Biester.
Guter Rat muss nicht teuer sein – wer meint, mit einem hochpreisigen Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor von 30 oder 50 könne man entspannt stundenlang in der Sonne bleiben, dem sei gesagt, dass das schlicht falsch und sogar fahrlässig ist. Auch und besonders, wenn es um empfindliche Baby- oder Kinderhaut geht. Das müsste einem schon der gesunde Menschenverstand sagen. Einen umfassenden Schutz vor krebserregender UVA-Strahlung bekommt man sicher nicht mit einer Creme in der prallen Sonne hin.
Der gesunde Menschenverstand lässt einen ja vor dem Kauf meist auch einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen – und was da so alles drin steckt in einigen Sonnencremes … Mineralöle, Silikonöle, PEG-Emulgatoren oder die hormonell wirkenden Parabene! Eigentlich will man doch auf so viele ungesunde chemische Inhaltsstoffe verzichten, die unter anderem Allergien auslösen können. Von den Wechselwirkungen ganz zu schweigen.

Verträglicher Sonnenschutz

„Mit dem falschen Sonnenschutz kann man möglicherweise sogar Hautprobleme auslösen“, bestätigt auch die Apothekerin Theresia Weigel. Der Sonnenschutz, so die Fachfrau, müsse immer ganz den Anforderungen an verschiedene Hauttypen genügen – ob nun trockene, Akne, normale oder Babyhaut. „Konservierungsstoffe oder auch Paraffinöle haben meiner Meinung nach auch nichts in Sonnenschutz zu suchen“. Konsequenterweise gibt es in ihrer Apotheke Sonnenschutzmittel mit eigener Rezeptur und aus eigener Herstellung mit hohen Ansprüchen an die Inhaltsstoffe. Eine individuelle, ganzheitliche Beratung sei dabei unerlässlich. „Wir beraten ja nicht, weil es unsere Pflicht ist, sondern weil es uns am Herzen liegt“. Ein kleiner Tip am Rande: Lavendelöl. „Das ist ein Zauberöl“, schwärmt die Apothekeninhaberin. Es ist das einzige Öl, das man pur auf die Haut auftragen dürfe. Dort entfalte es seine wunderbare Kraft bei Verbrennungen, also auch bei Sonnenbrand.

Schutz vor Mücken

Auch Zecken- oder Mückenprodukte sind hochaktuell. „Jedoch“, so mahnt die Apothekerin, ist „entsprechende Bekleidung und Schuhwerk der wichtigste Beitrag zum Schutz“. Man laufe halt nicht barfuß über die Wiese – und wenn doch, dann ist die Kontrolle nach dem Spaziergang umso wichtiger. Ebenso
Wie beim Sonnenschutz ist auch hier ein altersgerechter Schutz angeraten. „Wir sind gegen die chemische Bombe und raten zu ätherischen Ölen“, lächelt Theresia Weigel, deren Apotheke nicht umsonst den Beinamen ’natürlich‘ trägt. Die Kompositionen der ätherischen Öle wirkten aber nicht nur abwehrend sondern hätten zudem auch eine heilende, regenerative Wirkung. Natürlich sind auch die Mückenschutzprodukte an verschiedene Altersklassen angepasst. „Es geht immer um die Verträglichkeit“. Frei von chemischen Bestandteilen, die in herkömmlichen Insektenmitteln drin sind, sollen die eigens entwickelten Produkte aus der Theresia-Apotheke effektiv und besonders schonend die überaus empfindliche Haut der kleinen Lieblinge schützen, wie Theresia Weigel betont. Sogar ganz individuelle Produkte können hergestellt werden, wenn beispielsweise Unverträglichkeiten gegen Inhaltsstoffe bekannt sind. Ebenso die Produkte aus der „Mücke danach-Reihe“. Denn wenn die kleinen Biester doch mal zugestochen haben, braucht es ein Mittel, dass den Juckreiz nimmt und gleichzeitig eine heilende Wirkung hat.

Gefährliche Inhaltsstoffe

Und weil wir gerade über empfindliche Haut sprechen, verweist sie auf die Gefährlichkeit von „Polyquaternium-7“. Ein ganz besonders übler Stoff, der in so vielen Duschmitteln, Badezusätzen und Shampoos – auch für Kinder – zu finden ist. Achten Sie beim Einkauf mal darauf. Ja, er macht ein so wunderbares weiches Hautgefühl und die Haare lassen sich gut kämmen. Aber es handelt sich um einen deklarationspflichtigen Stoff, der „auf der Haut nichts zu suchen hat“, wie die Apothekerin betont. Warum aber ist der dann in so vielen Produkten enthalten? Und was ist drin in Polyquaternium-7? Acrylamid? Da war doch mal was – Chips, Pommes Frites, Kekse, Gegrilltes? Sie erinnern sich an die Krebsrisikodiskussion? Umstritten, gefährlich, schlimmer als Silikon – wenn man Polyquaternium-7 bei Google eingibt, gibt es wenig Erbauliches zu lesen. Da die Hersteller aber mit der Bequemlichkeit der Verbraucher rechnen und der Meinung sind, dass die Inhaltsstoffe ja nicht so gefährlich sind, ist der Verbraucher selbst gefordert, aktiv zu werden, Alternativen zu finden, die weder seine Haut noch die seiner Kinder belasten und auch die Umwelt schonen. Auch hier gibt das Team von Theresia Weigel gern qualifizierte Auskünfte.

Die Reiseapotheke

Die Standardempfehlung von Theresia Weigel ist überschaubar: Pflaster, etwas gegen Durchfall, etwas gegen Übelkeit und Erbrechen, etwas gegen Fieber und Schmerzen, bei Allergien ein Allergikum, ein Sonnenschutzmittel, etwas für Sonne-danach, ein Mückenschutzmittel, eins für Mücke-danach. „Das reicht. Auch im Ausland gibt es Apotheken“. Ihr Tipp im Vorfeld: „Tun Sie etwas für Ihr Immunsystem, gerade wenn Sie mit dem Flugzeug verreisen und mit Klimaanlagen in Kontakt kommen“. Und wer es weiß, kann auch im Vorfeld etwas gegen seine Sonnenallergie tun.

Informationen:
Theresia Apotheke auf wirsindwerder.de
www.theresia-apotheke.de
Bestellungen auch über WhatsApp möglich (0174 5359260)
Demnächst auch beim 14. Caputher Fährfest mit einem Stand vertreten (Samstag, 13. August)
Ab September wieder Seminare – wir informieren rechtzeitig zu Themen und Terminen