Schluss mit Helau – bis zur nächsten Saison!

Karnevalistische Schlüsselübergabe durch Schulleiterin Petra Amelung im Schneemannskostüm. Foto: wh

Werder (Havel), 14. Februar 2018 – Der Rosenmontagsball auf der voll besetzten Bismarckhöhe wurde zum umjubelten Höhepunkt der diesjährigen Karnevalssaison in Werder (Havel). Dort zeigten drei Karnevalsvereine – der KCW aus Werder, der der GCC aus dem Ortsteil Glindow und der Töplitzer KC das Beste aus ihren Programmen. Die Idee der Bürgermeisterin aus dem Jubiläumsjahr der Stadt wurde damit zum zweiten Mal erfolgreich umgesetzt und sollte nach der Meinung der begeisterten Besucher eine Tradition werden.

Schule am Plessower See

Ebenfalls am Rosenmontag gab es den traditionellen Schulfasching in der Schule am Plessower See. In lustigen Kostümen und mit viel Radau ging es in die ausgeschmückte Schulmensa. Dort wurde ausgiebig getanzt und gespielt. Dicht umlagert waren die Schaumkusswurfmaschine, das Kinderschminken  und weitere Spielmöglichkeiten. Es gab viele tolle Preise zu gewinnen. Die gebackenen Waffeln des Hortes, die Pfannkuchen und die Bowle kamen sehr gut an.

Ein Höhepunkt war, wie in den Jahren zuvor, der Auftritt des Glindower Karneval Clubs. Mit einem tollen Programm trugen die Gäste zum Gelingen der Feier bei. Eine jahrelange sehr gute Zusammenarbeit, für die sich die Organisatoren und die Schüler bedanken. Auch die Eltern hatten wieder einen großen Anteil an der Umsetzung des Festes.  Auch im nächsten Jahr soll es wieder heißen: „Schule – Helau, Glindow – Helau“

Carl-von-Ossietzky-Schule

Karnevalistische Stimmung gab es am Faschingsdienstag in der Carl-von-Ossietzky-Schule: Rund 300 Grundschüler bekamen für ihren Schulfasching in diesem Jahr erstmals Unterstützung von den Profis. Der Karnevalsclub Werder (Havel) wirkte an der Programmgestaltung mit – und wurde dabei an seine Grenzen gebracht. Während auf der Bismarckhöhe noch die Dekoration vom Rosenmontagsball abgebaut werden musste, wurde in der Schulturnhalle am Dienstag neu dekoriert.

Um 15.11 Uhr ging es dann richtig los. Der Elferrat der Schule verkündete die neuen Regeln: Hausaufgaben sind bis Aschermittwoch verboten. Alle sorgen für gute Laune, sonst müssen sie am Schluss den ganzen Saal ausfegen. Mit Fußgetrampel, Händegeklatsche und Gepfeife wurden gemeinsam mehrere Raketen akustisch gestartet. Jubel brach dann unter den Schülern aus, als mit den Knospen die jüngste Tanzgruppe des KCW mit ihrem Auftritt begann. Unter den Tänzerinnen wurde die eine oder andere Mitschülerin erkannt.

Der Karnevalsclub Werder war gleich mit mehreren Tanzgruppen präsent und prämierte die besten Kostüme. Außerdem brachte er seine Konfettikanone und weitere karnevalistische Überraschungen mit. Der Elferrat der Schüler und des KCW hatten einen gemeinsamen Auftritt, ebenso das Prinzenpaar der Schüler und des größten Werderaner Karnevalsvereins. Die große gemeinsame Polonaise dürfte natürlich nicht fehlen.

Die Kooperation  ging auf eine verlorene Wette des KCW vom 11.11.2016 mit Werders Bürgermeisterin Manuela Saß zurück. Der Karnevalsverein hatte gewettet, dass es die Bürgermeisterin nicht schaffen werde, zur Weiberfastnacht 2017 einen Showtanz mit 20 Mitarbeitern der Stadtverwaltung auf die Beine zu stellen. „Da das mit einem Piratentanz überraschend gut gelungen war, löste der KCW nun seinen Wetteinsatz sein“, sagte KCW-Präsident Karsten Möwes. Der KCW und die Schulleitung wollen  nicht ausschließen, dass es der Beginn einer längeren Zusammenarbeit sein könnte. (wh/Hehr/wsw)