Vergabeverfahren für die Blütentherme vor dem erfolgreichen Abschluss

Werder (Havel), 21. März 2018 – Das Vergabeverfahren für den Fertigbau und Betrieb der BlütenTherme in Werder (Havel) steht vor dem erfolgreichen Abschluss. Das teilte die Stadt soeben mit. Im März seien dafür mehrere finale Angebote abgegeben worden. Auch wenn aus vergaberechtlichen Gründen noch keine Details bekanntgegeben werden könnten, zeichne sich inzwischen eine grundsätzliche Marschrichtung für Werders neues Bad ab, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Das werde sich auch im Entwurf des Doppelhaushalts 2018/2019 widerspiegeln.

Die Bieter hätten spannende Ideen für den Standort entwickelt. Gemeinsam sei ihnen, dass Familien- Gesundheits- und Wellnessangebote sowie die Verbindung zum Havelufer gestärkt und unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden sollen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Pächter bekommen werden, der die BlütenTherme zum nachhaltigen Erfolg für unseren Staatlich anerkannten Erholungsort machen wird“, so Manuela Saß. „Wir sind auf der Zielgeraden.“

Elemente wie ein Familienbereich in Verbindung mit dem Sportbad, ein attraktiver Thermenbereich und ein besonderes Saunakonzept mit einer Seesauna auf der Havel sollen die Besucher an den in die Uferlandschaft eingebetteten Standort locken. Geringe jährliche Zuschüsse der Stadt stünden dabei hohen Anfangsinvestitionen für den Bau gegenüber. Die Therme solle sich überwiegend aus eigener Kraft tragen, Risiken für die Stadt minimiert werden. „So haben es sich die Stadtverordneten und auch ich mir gewünscht.“

Für das neue Gesamtkonzept sollen in den Entwurf des Doppelhaushaltes 30 Millionen Euro eingestellt werden. Zum größten Teil könne die Investition aus der städtischen Rücklage aufgebracht werden, die dafür angelegt wurde. Der Doppelhaushalt müsse für das Bad nicht gekürzt werden. „Insbesondere Investitionen im Schul- und Kitabereich behalten oberste Priorität.“

Sie freue sich, mit dem Mandat des Badausschusses jetzt mit dem wirtschaftlichsten Bieter in die Verhandlungen gehen zu können, so die Bürgermeisterin. Ein Zuschlag soll mit Vertragsabschluss vor der Sommerpause erteilt werden. (hkx/wsw)


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