Von Marken und Molkereien – Broschüre Milch in Brandenburg informiert

Potsdam, 17. Januar 2017 – Milch und Milchprodukte zählen zu den wichtigsten Erzeugnissen der brandenburgischen Landwirtschaft. War in den vergangenen Monaten von Milch die Rede, dann allerdings fast immer in Verbindung mit dem Wort Krise. Mit dem druckfrischen Heft „Milch in Brandenburg“ will das Brandenburger Agrarministerium auf 116 Textseiten zeigen, dass es auch in schwierigen Zeiten genügend Gründe gibt, auf die heimischen Milchviehhalter und die regionale Molkereiwirtschaft zu setzen.

 „Die Zahlen des Landeskontrollverbands belegen, dass Brandenburger Milch zur Spitze in Deutschland gehört“, unterstreicht Agrarminister Jörg Vogelsänger in seinem Vorwort. Brandenburgs Bauern haben seit 1990 in ihre Ställe investiert, um den derzeit besten Standard in der Milchviehhaltung zu erreichen.

In sieben Kapiteln wird der Weg der Milch von der Kuh bis zum Produkt, aber auch im Wandel der Zeiten verfolgt. In 14 Unternehmens- beziehungsweise Züchter-Steckbriefen wird märkische Milcherzeugung vorgestellt, die neben konventionell und bio auch Ziegen- und Stutenmilchprodukte umfasst. Mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie Potsdam-Bornim, der Milchwirtschaftlichen Lehr- und Untersuchungsanstalt Oranienburg e.V. sowie der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung in Groß Kreutz ist Brandenburg auch in der Forschung zum Thema Milchproduktion gut aufgestellt.

Überarbeitet wurde die Karte im Abschnitt Milchtankstellen. „Von der gläsernen Produktion wie in Brandenburg in der Molkerei Münchehofe über Milchtankstellen wie in Vehlefanz über den Verkauf im Regio-Kühlregal bis zur Gastronomie gibt es viele gute Ideen, um den Milchabsatz zu erhöhen“, so der Minister weiter: „In Verbindung mit Angeboten im ländlichen Tourismus gibt es zudem Potenziale, die wir in Brandenburg mit Blick auf Berlin erschließen und die dazu beitragen können, die Nachfrage nach regionalen Milchprodukten zu erhöhen.“

Milch in Brandenburg, (Redaktionsschluss: Dezember 2016), kann kostenfrei bezogen werden:

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