Wechselsprechstunde zum Weltverbrauchertag

Potsdam, 6. März 2018 – Vom 12. bis 16. März 2018 können Verbraucher in ganz Brandenburg an einer kostenlosen Wechselsprechstunde zum Strom- und Gasanbieter teilnehmen. Denn hohe Energiekosten sind ein Dauerbrenner in der Beratung bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. Manchmal hilft schon ein Wechsel in einen anderen Tarif, um Kosten zu reduzieren.

„Den Energieversorger zu wechseln ist nicht schwierig. Verbraucher müssen sich keine Sorgen machen, dass sie bei einem Wechsel zwischendurch ohne Strom dastehen“, so Energierechtsexpertin Katarzyna Trietz von der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Und wechseln kann sich lohnen. Häufig können Verbraucher ihre Kosten senken, insbesondere, wenn sie immer noch im teuren Grundtarif sind.“

Auch andere Vorteile kann ein Wechsel haben, sagt die Expertin: „Verbraucher können durch Tarife, die eine nachhaltige Stromerzeugung unterstützen, zur Energiewende beitragen, durch geringere Kündigungsfristen eine höhere Flexibilität erreichen oder Unternehmen mit gutem Kundenservice bevorzugen.“

Egal, welcher Wechselgrund für Verbraucher wichtig ist, anlässlich des Weltverbrauchertages lädt die VZB eine Woche lang vom 12. bis 16. März zur kostenlosen Wechselsprechstunde in ihre Beratungsstellen.

Persönliche Termine für die Wechselsprechstunde erhalten Verbraucher am landesweiten Servicetelefon unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr). Zum Termin mitbringen müssen sie nur ihre letzte Jahresabrechnung. (red/wsw)

Hintergrund

Der Weltverbrauchertag ist ein internationaler Aktionstag, an dem öffentlich auf die Rechte der Verbraucher aufmerksam gemacht wird. Er wird seit dem Jahr 1983 jährlich am 15. März gefeiert. Der Weltverbrauchertag geht zurück auf den US-Präsidenten John F. Kennedy, der am 15. März 1962 vor dem amerikanischen Kongress grundlegende Verbraucherrechte proklamierte. Kennedy nannte u.a. das Recht, vor betrügerischer oder irreführender Werbung und Kennzeichnung geschützt zu werden sowie das Recht, aus einer Vielfalt von Produkten mit marktgerechten Preisen auszuwählen. Für die Durchsetzung dieser Rechte stehen – auch noch 56 Jahre später – die Verbraucherzentralen.