Am Samstag zum Apfelfest auf den Frischemarkt

Bestimmung von Äpfeln und Birnen mit dem Pomologen Dr. Fritz Brudel / Spiel und Unterhaltung für die ganze Familie / Frische regionale und saisonale Produkte von den Direktvermarktern

Der Pomologe Dr. Fritz Brudel. Quelle: Obst- und Gartenbauverein Werder (Havel)

Werder (Havel), 6. September 2018 – Zum traditionellen „Apfelfest“ lädt der Werderaner Obst- und Gartenbauverein am Samstag ab 9 Uhr auf den Frischemarkt ein. Die offizielle Eröffnung findet um 9.30 Uhr statt.

Der Verein erwartet, wie es in einer entsprechenden Mitteilung heißt, die Bürgermeisterin Manuela Saß, die Baumblütenkönigin Peggy Sinning und die Kirschkönigin Melanie Mach – zudem weitere Gäste aus Politik und Gesellschaft.

In der Zeit von 10 bis 12 Uhr werden die Pomologen Dr. Fritz Brudel (Werder (Havel)) und Werner Pfannenstiel (Potsdam) Apfel- und Birnensorten der Kundschaft bestimmen.
Desweiteren wird eine Apfelausstellung alter Sorten aus dem Pomonagarten vom Werderaner Obstbauer Jürgen Deutscher zu sehen und zu verkosten sein. Die Früchte stammen aus dem Projekt „Umveredlung bestehender Apfelbäume zur Demonstration alter Sorten für die Kundschaft“. Die wissenschaftliche Betreuung dieses Projektes hat vor drei Jahren das Ehrenmitglied des Vereins Fritz Brudel übernommen und trägt nun erste Früchte.
Brudel ist zudem Mitautor des vielbeachteten „Obstatlasses der Russischen Kolonie Alexandrowka in Potsdam“ und hat im Vorfeld das Konzept zur pomologischen Rekonstruktion der Russischen Kolonie in Potsdam erarbeitet und die Umsetzung betreut.

Jeder Erstklässler und auch das Geschwisterkind erhalten beim Besuch des Apfelfestes eine kleine Schultüte mit gesundem Inhalt. Zudem hat der Verein wieder Geschicklichkeitsspiele und das beliebte „Apfelschießen“ vorbereitet. Die Moderation dieser Spiele wird die Baumblütenkönigin Peggy Sinning übernehmen! Natürlich gibt es kleine Preise zu gewinnen.

Dieter Scheffel, Pflanzenschutzexperte und Vorstandsmitglied des Vereines, bringt ebenfalls Informationen zu Obstsorten bezüglich Pflanzenschutz, Ernährung und Bezugsquellen für beliebte Obstbäume mit. Informiert wird außerdem in Auswertung des „Werderaner Obstbausymposiums“ zu Apfelsorten-Empfehlungen für den kleinen Hausgarten.
Nicht zuletzt bekommt man von unseren Direktvermarktern auf dem Frischemarkt regionale herbstliche Produkte.
Die aktuell reifen Apfelsorten können Sie an unserem Stand des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins kosten und dann beim entsprechenden Obstanbauer kaufen.
Wir freuen uns auf Sie – für die musikalische Umrahmung und Moderation sorgt wie immer unser Vereinsmitglied und Werdersänger Karsten Perenz mit seinem Freund und Drummer Axel Saß. (wsw)

Apfelland Brandenburg

In diesem Jahr rechnen Brandenburgs Apfelanbauer mit einer sehr guten Apfelernte. Nach vorläufigen Meldungen der Berichterstatter wird 2018 mit 335 Dezitonnen je Hektar ein deutlich höherer Apfelertrag als im Vorjahr erwartet. Derzeit wird von einer Gesamterntemenge von gut 30.100 Tonnen ausgegangen. Dies wäre nach 2016 der zweithöchste Apfelertrag in Brandenburg seit 1991.

Der Apfel ist mit 873 Hektar im Land Brandenburg die wichtigste Obstart und bestimmt somit wesentlich das Ergebnis der Gesamtobsternte. Schwerpunktanbaugebiete sind die Landkreise Märkisch-Oderland, Potsdam-Mittelmark sowie die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder). Darüber hinaus sind Apfelbäume auch Elemente in der Brandenburger Landschaft – sei es als Obstbaumallee, auf Streuobstwiesen und natürlich in Haus- und Kleingärten. (mlul/wsw)