Amazon spendet 2000 Euro an Kita Havelzwerge

v.l.: Christina Möwes, Diana Seidel mit Sohn, Daniel Heuser, Zbigniew Mazurek und Manuela Saß, Foto: Klix

Werder (Havel), 12. Februar 2020 – Große Freude beim Förderverein der Kita Havelzwerge: Für seine Kinderprojekte bekam der Verein am Dienstag, 11. Februar, eine Spende von Onlineversandhändlers Amazon in Höhe von 2000 Euro. „Das ist schon ein toller Betrag“, sagte Diana Seidel vom Förderverein. Das Geld soll für eine Activity-Ecke in der Kita und für den Abschlusstag genutzt werden, den die Kinder im letzten Kitajahr feiern.

An der Spendenübergabe nahmen der Leiter des neuen Werderaner Amazon-Verteilzentrums, Zbigniew Mazurek, Change-Manager Daniel Heuser, Werders Bürgermeisterin Manuela Saß und die Stellvertretende Kitaleiterin Christina Möwes teil. Christina Möwes zeigte den Gästen die schönen, neuen lichtdurchfluteten Kitaräume mit den vielfältigen Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten.

Die kommunale Kita Havelzwerge ist im Oktober 2017 eröffnet worden, hat Platz für 96 Kinder und arbeitet nach dem situationsorientierten Ansatz. Der Neubau ist ebenerdig und behindertengerecht gebaut worden. 15 Plätze der Integrationskita stehen für Kinder mit besonderem Förderbedarf zur Verfügung. Für sie gibt es zusätzliche Fachkräfte.

Für die Kinder seien Beeinträchtigungen bei ihren Altersgenossen kein Thema, erzählte Christina Möwes. „Sie gehen ganz unbedarft damit um.“ Das Integrationskonzept der Kita habe ihn beeindruckt, sagte Zbigniew Mazurek von Amazon. Dass sich Amazon-Filialen im Programm „Amazon Community“ sozial für Kinder und Jugendliche in ihrer Region engagieren, sei nicht neu.

Das gelte auch für das Verteilzentrum Werder, das im Plötziner Magnapark am 30. Oktober 2019 seine Arbeit aufgenommen hat. Einige Tausend Pakete täglich werden in Werder in der Nacht von europäischen Logistikzentren angeliefert von den rund 130 Mitarbeitern sortiert, erzählte Zbigniew Mazurek. Lieferpartner stellen die Pakete in einem Bereich von Baruth im Süden bis nach Meyenburg im Norden, von Potsdam mit dem Berliner Stadtrand im Osten bis nach Tangermünde im Westen zu.

„Es zeichnet Werderaner Unternehmen aus, dass sie sich nicht nur um ihren wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch um ihre Stadt kümmern“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Sie sei froh, dass das auch für das neue Amazon-Verteilzentrum gilt. Wirtschaftlich bekomme Werder mit der Neuansiedlung direkt am Berliner Ring eine weitere Ausprägung als moderner Logistik-Standort im Metropolenraum. (wh)