Ausstellung „Alter(n) in Brandenburg“

Potsdam, 4. Dezember 2018 – Brandenburg wird immer älter: Bereits 20.000 Menschen sind über 90 Jahre alt. Geburtstage von Hundertjährigen sind längst keine Seltenheit mehr. Dass ein hohes Alter nicht zwangsläufig mit einem Pflegefall gleichzusetzen ist, sondern vielmehr ein aktives und zufriedenes Leben bedeuten kann, zeigt die Wanderausstellung „Alter(n) in Brandenburg – Wie leben hochaltrige Menschen 90+ in Brandenburg?“. Sozialministerin Susanna Karawanskij eröffnete die Ausstellung jüngst im Potsdamer Sozialministerium, wo sie bis zum 31. Januar 2019 zu sehen ist.

Ministerin Karawanskij sagte: „Wir sehen Brandenburgerinnen und Brandenburger, die in ihrem Leben und in den verschiedensten Gesellschaftssystemen sehr viel erlebt haben. Sie erzählen von schweren Zeiten und von glücklichen Momenten, von einer Jugend, die sich die heutige junge Generation gar nicht mehr vorstellen kann. Beeindruckend ist auch, wie diese Menschen im hohen Alter ihr Leben heute meistern. Die Ausstellung macht Mut. Sie zeigt, dass man bis ins hohe Alter gut und glücklich leben und sich weiter Ziele setzen kann.“

Das Projekt „Alter(n) in Brandenburg“ hat das Sozialministerium im Rahmen des Seniorenpolitischen Maßnahmenpakets gefördert. Um mehr über das Älterwerden in Brandenburg zu erfahren, haben die Historikerin und Fotografin Marion Schütt und die Publizistin Rita Preuß in allen Teilen Brandenburgs Menschen in einem Alter ab 90 Jahren zu Hause besucht, interviewt und fotografiert.

Mit der Ausstellung werden zehn Frauen und acht Männer der Jahrgänge 1917 bis 1929 in Porträts, Texten, Hörstationen und Filmausschnitten vorgestellt. Sie erzählen über ihre Jugend, ihre Erfahrungen und aus ihrem Alltag. (masgf/wsw)


Begleitend zur Ausstellung hat das Sozialministerium eine sehr lesenswerte Broschüre veröffentlicht, in der auch Mittelmärker vorgestellt werden: https://masgf.brandenburg.de/media_fast/4055/Broschuere_Altern_in_Brandenburg_Katalog_web.pdf

Die Wanderausstellung ist bis zum 31. Januar 2019 im Sozialministerium zu sehen (Zeit: montags bis freitags 7 bis 19 Uhr, Ort: Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S, Potsdam). Sie soll anschließend an weiteren Orten gezeigt werden und kann bei synopsisfilm unter der E-Mai-Adresse schuett@synopsisfilm.de ausgeliehen werden.