AWO-Seniorenzentrum Wachtelwinkel eröffnet

Sanierung des Altbaus abgeschlossen - Sommerfest auf dem Hof mit vielen Gästen

Freude und Unterhaltung brachten die Potsdamer Klinikclowns mit zur Eröffnung des AWO-Seniorenzentrums Wachtelwinkel. Foto: wsw

Werder (Havel), 7. September 2018 – Bei schönstem spätsommerlichen Wetter wurde jüngst im Wachtelwinkel die Sanierung des Altbaus und seine Eröffnung gefeiert. In dem Bereich des AWO-Seniorenzentrums gibt es nach einer Bauzeit von anderthalb Jahren jetzt 48 seniorengerechte Wohnungen und zwei Wohngruppen mit je neun Zimmern. Bereits Ende 2016 war das gegenüberliegende neue dreigeschossige Haus seiner Bestimmung übergeben worden – ebenfalls nach anderthalb Jahren Bauzeit. Beide Häuser sind durch einen Flur verbunden und auch das Leben in den Häusern wird nicht getrennt.

Aus dem alten DDR-Plattenbau ist innen und außen ein Schmuckstück mit moderner Ausstattung geworden, viele Wohnungen oder Zimmer haben einen Balkon. Wenn die Außenanlagen fertig sind – die Verspätung ist dem heißen Sommer geschuldet – ist die gesamte Anlage fertig. Insgesamt finden hier rund 140 Seniorinnen und Senioren Platz.

Blick auf das sanierte Gebäude des AWO-Seniorenzentrums im Wachtelwinkel. Foto: wsw

Christina Nase, Geschäftsführerin der AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH, freute sich bei ihrer Ansprache an Bewohner, Mitarbeiter und Gäste: „Hier in Werder klappt alles wie ein Länderspiel, hier wird zusammengehalten. Die Pflege klappt, die Betreuung, das Haus, wir haben permanent gute Benotungen bekommen – trotz der Bauphase und einigem Hin und Her. Deshalb ein großer Dank und Hochachtung an das Team, das hier zwei Jahre und auch schon die Zeit davor durchgehalten hat.

Christina Nase, Geschäftsführerin der AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH, bei der Eröffnung des AWO-Seniorenzentrums im Wachtelwinkel. Foto: wsw

Die AWO Präsidentin Gisela Netzeband war zum ersten Mal im Wachtelwinkel und fand lobende Worte: „Donnerwetter, was ist das für eine Anlage!“. Sie könne sich aber vorstellen, wie schwierig das war, bei laufendem Betrieb mit Abrissarbeiten, Bauarbeiten, mit Umstellungen und allem, was noch dazu gehöre, durchzuhalten. „Wir alle haben durchgehalten und feiern heute dieses wunderschöne Fest. Dank auch an die Stadt Werder (Havel) für die große Unterstützung“. 

AWO-Präsidentin Gisela Netzeband und Bürgermeisterin Manuela Saß im Gespräch. Foto: wsw

Bevor die von Bäcker Lenz gebackene opulente Torte angeschnitten wurde, fand auch Einrichtungsleiterin Linett Schuldt Zeit für ein paar Worte. Sie kümmerte sich um die Gäste, sie nahm Glückwünsche entgegen, sie verteilte Kuchen – und strahlte mit der Sonne um die Wette. „So eine Crew, die kann man sich nur wünschen“, rief sie. „Vielen Dank an meine lieben Mitarbeiter. Danke an die AWO, die es ermöglicht hat“.

Bäcker Lenz aus Werder brachte eine opulente Torte zur Eröffnung des AWO-Seniorenzentrums Wachtelwinkel. Foto: wsw

„Auch die Grundsteinlegung fand bei bestem Wetter statt“, erinnerte Bürgermeisterin Manuela Saß. „Was die AWO hier geschaffen hat, ist ein Kleinod im Herzen unserer Blütenstadt Werder. Sie haben kurze Wege in die Stadt, den Weinberg vor der Tür. Sie werden sich wohlfühlen, betreut von einem tollen Team“, sagte sie in Richtung der Bewohner. Sie wisse, dass gute Arbeitsbedingungen hier aufgrund der Schwere des Jobs besonders wichtig seien, so die Bürgermeisterin zu den Mitarbeitern. 

Bürgermeisterin Manuela Saß bei ihrem Grußwort zur Eröffnung des AWO-Seniorenzentrums im Wachtelwinkel. Foto: wsw

Der Komponist, Produzent und Musiker Peter Eichstädt, der AWO bereits über andere Projekte verbunden, brachte Geschenke mit zur Eröffnung nach Werder. Die „Aufhorchen“-CD wurden eigens für ältere Menschen produziert und kann in der Familie und in der Pflege eingesetzt werden. „Lieder, die alle aus der Jugend noch kennen, werden hier altersgerecht dargeboten“, so Eichstädt. Das Prinzip klingt einleuchtend: Die Titel wurden etwas langsamer produziert, die Stimmlage wird tiefer. Und weil man sich vielleicht nicht mehr an den ganzen Text erinnert, sind die Songs mit einer leisen Gesangsstimme unterlegt. Mitsingen ist also auch für Senioren kein Problem mehr.

Dass Singen in der Jugend wie im Alter eine große Freude bereiten kann, bewiesen die Seniorinnen und Senioren gleich lautstark bei den Mitsinge-Liedern des Werdersängers Karsten Perenz, der mit seinem Freund und Drummer Axel Saß für die musikalische Unterhaltung des Sommerfestes sorgte.

Komponist, Produzent und Musiker Peter Eichstädt überbrachte seine neue CD „Aufhorchen“ mit Liedern aus der Jugend für die Seniorinnen und Senioren zum Mitsingen als Geschenk mit. Foto: wsw
Werdersänger Karsten Perenz (re) und sein Freund und Drummer Axel Saß sorgten für musikalische Unterhaltung bei der Eröffnung des AWO-Seniorenzentrums im Wachtelwinkel. Foto: wsw

Ebenso unterhaltsam waren die wunderbaren Potsdamer Klinikclowns. Eine reine Freude, diesen engagierten Gute-Laune-Botschaftern bei ihrem musikalischen Programm voller Liebe, Herzlichkeit, Leichtigkeit und Humor zuzuschauen. Sie sind alte Bekannte im AWO-Seniorenzentrum in Werder (Havel). Alle zwei Wochen kamen sie nach Werder, bevor der Bau hier losging, die Finanzierung reichte dann nur noch für vierteljährliche Visiten, die auch unter den Mitarbeiter des Hauses Fröhlichkeit verbreitete. Die AWO sorgte nun mit einer Finanzierung dafür, dass die Besuche wieder alle zwei Wochen stattfinden können.

Wir gratulieren zum Neubau des AWO Seniorenzentrums im Wachtelwinkel und wünschen seinen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem engagierten Team um Linett Schuldt alles Gute! (wsw)

Die Potsdamer Klinikclowns sorgten für Stimmung bei der Eröffnung des AWO-Seniorenzentrums im Wachtelwinkel. Foto: wsw