Besuch der Bürgermeisterin im Jugend- und Familienzentrum “Haus am See”

Werder (Havel), 12. Februar 2021 – Bürgermeisterin Manuela Saß hat sich bei einem Besuch des neuen Jugend- und Familienzentrums „Haus am See“ ein Bild von der aktuellen Situation gemacht. Mitarbeiter führten sie durch die komplett umgebauten und modernisierten Räumlichkeiten und erläuterten ihr, welche Angebote bereits bestehen und welche nach dem Ende des Lockdowns aufgenommen werden sollen.

Das „Haus am See“ konnte zwar noch nicht offiziell eröffnet werden, hat aber bereits im November zumindest teilweise seine Arbeit aufgenommen. Die neuen Arbeitsbedingungen für die soziale Arbeit können sich sehen lassen: Mit dem Café als Eingangsbereich, einem Treffpunkt für alle Altersgruppen, dem Jugendhaus mit bunter Theke und dem Workshopraum für das Familienzentrum mit großen Fenstern zum Garten stehen drei jeweils mehr als 100 Quadratmeter große Bereiche zur Verfügung.

Hinzu kommen ein spezieller Raum für Kleinkinder-Angebote, eine große Küche, Sanitärbereiche, Büro- und Lagerflächen und der Außenbereich am Wasser. Mit dem Tennisklub, dem Kegelverein, den Beachvolleyballern und dem Anglerverein gibt es in der nächsten Nachbarschaft viele Möglichkeiten des Austausches. Der Standort ist vielen Werderanern noch als „Alte Weberei“ vertraut.

Bürgermeisterin Manuela Saß: „Mit unserem Partner, der Stiftung JOB, treten wir auf dieser wunderschönen Anlage am Wasser in eine neue Ära der Jugend- und Sozialarbeit ein. Es war mir ein sehr persönliches Anliegen, dass wir nach einer Zeit von Umzügen und Provisorien diesen Top-Standort für die Jugend- undFamilienarbeit in Werder mit Räumen für unterschiedlichste Angebote bekommen, auch wenn viele davon Corona-bedingt jetzt noch warten müssen. Die Stiftung JOB wird vom neuen Standort aus auch die mobile Jugendarbeit und die Sozialarbeit an Schulen koordinieren. Und der schöne Außenbereich kann ebenfalls genutzt werden. Die 820.000 Euro für Umbau und Sanierung sind gut angelegtes Geld. Das ,Haus am See‘ ist ein echter Quantensprung für die soziale Arbeit in unserer Stadt.“

Und Thomas Lettow, Vorstand der Stiftung JOB, ergänzt: „Ganz am Anfang waren das Jugendhaus und das Familienzentrum schon mal unter einem Dach und ich freue mich sehr, dass wir die Arbeit wieder zusammenführen können. Wir haben tolle Platz- und Rahmenbedingungen, sind aber zwangsläufig noch im eingeschränkten Betrieb. Das Familienzentrum bietet Onlineseminare an und hier vor Ort einzelne Beratungen in Bedarfsfällen. Es gibt unaufschiebbare Dinge wie die Geburtsvorbereitungs- oder Rückbildungskurse. Auch die Jugendarbeit kann noch nicht in vollem Umfang stattfinden, da bleibt aktuell nur die gezielte Arbeit für die Altersklasse der fünften und sechsten Klassen. Und wie überall haben wir natürlich unsere Hygienebestimmungen einzuhalten, von Desinfektion bis Maskenpflicht. Wir achten sehr darauf, dass wir die erlaubten Personenzahlen nicht überschreiten und Platz in den Räumen bleibt, was die Arbeit zusätzlich einschränkt. Wir freuen uns umso mehr darauf, hier hoffentlich recht bald richtig loslegen zu können.“

Ein Video des Besuchs gibt es hier.

(wh)

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