Breites Bündnis gegen Erhöhung der Kitagebühren in Werder

Die Fraktion der StadtMitGestalter/Ingo Krüger lehnt die von CDU und AfD geplante Verteuerung der Kitagebühren ab. Gemeinsam mit den Fraktionen von SPD, Grünen und der Linken unterstützen die StadtMitGestalter/Ingo Krüger die Vorlage der Eltern, die stabile Elternbeiträge für die Betreuung von Kindern in Kitas und Nachmittagshorten zum Ziel haben.

Werder (Havel), 20. September 2021 – Am Donnerstag (23. September) wird auf der Stadtverordnetenversammlung über die Anpassung der Elternbeitragssatzung zur Erhebung und zur Höhe von Elternbeiträgen für die Kindertagesstätten in der Trägerschaft der Stadt Werder (Havel) sowie für die Tagespflegestellen abgestimmt.

In einer Pressemitteilung mahnt die Fraktion StadtMitGestalter/Ingo Krüger im Vorfeld die von der CDU und AfD angestrebte Änderung der Gebührentabelle an. Diese würde insbesondere Familien mit mittleren Einkommen massiv belasten. So würden laut Pressemitteilung die monatlichen Gebühren für ein Kita-Kind um 30 Euro steigen, die für ein Hort-Kind um 25 Euro. Auf das Jahr gerechnet wäre das eine Belastung der Kitaeltern von 360 Euro, von Horteltern um 300 Euro.

Anika Lorentz, Mitglied der Fraktion StadtMitGestalter/Ingo Krüger und stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadtverordnetenversammlung, erklärt: „Angesichts der hohen Überschüsse im aktuellen Haushalt und Millionen an Rücklagen ist es an der Zeit, die Bürgerinnen und Bürger weniger zu belasten und die Kita- und Hortbeiträge nicht zu erhöhen. Es sei an der Zeit, dass die Stadt Werder nicht nur freundlich über Familien redet, sondern auch entsprechend handelt.“

Der Diskussion vorausgegangen waren intensive Beratungen von Vertreterinnen und Vertretern des Landkreises, der Stadtverwaltung, der Eltern und der Gemeinde. Die Arbeitsgruppe kam zu keiner gemeinsamen Empfehlung. Im Finanzausschuss stimmten CDU und AfD mit ihrer Mehrheit für die Mehrbelastung der Eltern, im Sozialausschuss herrschte in der Abstimmung ein Patt.

Eine endgültige Entscheidung wird auf der Sitzung der Stadtverordneten am 23. September im Saal der Bismarckhöhe erwartet. „Wir werden dort gemeinsam mit SPD, Grünen und Linken zeigen, wer die Interessen der Familien in Werder vertritt“, unterstreicht Lorentz. (SMG, wsw)