Bürgerhaushalt einstimmig beschlossen

Werder (Havel), 17. Dezember 2018 – Peter Hinze (Die Linke) ist richtig froh. Im Jahre 2010 hätte es die Debatte um einen Bürgerhaushalt, den die CDU nun aktuell einbringt, auf Initiative seiner Fraktion bereits gegeben. Man hätte Beispiele genannt und Finanzen gefordert. „Eine Summe, geringer als die der CDU heute“, sagte Hinze in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in der vergangenen Woche. Aber die Stadt sei ja wohlhabender geworden, so Hinze.

Auch Elke Rietz (Bündnis 90) ist für eine derartige Satzung, bittet jedoch darum, die Erarbeitung zuvor in den Ausschüssen zu besprechen. Dem stimmt Bürgermeisterin Manuela Saß zu. Das Procedere sei gründlich zu bedenken. „Einige Kommunen sind erfolgreich mit Bürgerhaushalten, andere weniger“, gibt Saß zu bedenken. Dennoch sei eine solche Beteiligungsmöglichkeit ein wichtiges Instrument, so Saß. Einstimmig angenommen wird der Antrag der CDU-Fraktion, der vorsieht, ab dem Jahr 2020 einen Bürgerhaushalt mit einem Volumen von bis zu 100.000 Euro zu führen. Die Verwaltung wird mit der Erarbeitung einer entsprechenden Satzung beauftragt.

Dass ein Bürgerhaushalt in der Blütenstadt willkommen ist, zeigte schon die Bereitschaft der rund 100 Bürgerinnen und Bürger aus Werder (Havel), die wie hier berichtet beim 1. Stadtgespräch zur Stadtentwicklung mitdiskutierten und Vorschläge einbrachten. (wsw)


CDU-Fraktion fordert Bürgerhaushalt

Werder (Havel), 5. Dezember 2018 - Mit bis zu 100.000 Euro will die CDU-Fraktion der Stadt Werder (Havel) einen Bürgerhaushalt ausstatten. Den soll es...