Die HGW baut Wohnungen in Werder

Bislang gibt es am Finkenberg 31-44 (60 Wohnungen) und 5-8 (30 Wohnungen) im geförderten Wohnungsbau bei der HGW. Weitere 70 Wohnungen sollen hier nun durch die stadteigene Haus- und Grundstücksgesellschaft gebaut werden. Foto: wsw

Werder (Havel), 17. Dezember 2018 – Wie der 1. Beigeordnete Christian Große in der vergangenen Woche in der Stadtverordnetenversammlung mitteilte, wird die stadteigene Haus- und Grundstücksgesellschaft HGW in den nächsten Jahren rund 100 Wohnungen neu bauen.

Eine sozialverträgliche Wohnung ist auch in der Blütenstadt schwer zu bekommen. Während es an Eigentumswohnungen kaum mangelt, stehen insbesondere einkommensschwache Haushalte mit Kindern, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen oft vor großen Problemen, hier eine bezahlbare Wohnung zu bekommen. Darum hat die brandenburgische Landesregierung ihre Förderrichtlinien geändert.

Wie Christian Große informierte, wurde deshalb in der jüngsten Aufsichtsratssitzung der HGW beschlossen, in der Schubertstraße 36 barrierefreie Wohnungen neu zu errichten. 13 davon sollen 5,50 Euro pro Quadratmeter kosten, 14 Wohnungen soll es für sieben Euro pro Quadratmeter geben, neun Wohnungen sind preisfrei geplant. Der Bauantrag sei gestellt, so Große. Zudem hat, so Große, der Aufsichtsrat den HGW-Geschäftsführer Thomas Lück beauftragt, ein weiteres großes Bauvorhaben auf den Weg zu bringen. Demnach sollen am Finkenberg 70 neue belegungsgebundene Wohnungen gebaut werden. Hier sollen es 26 Wohnungen für 5,50 pro Quadratmeter und 28 Wohnungen für sieben Euro pro Quadratmeter sein, 16 Wohnungen sollen preisfrei werden. (wsw)