Die SPD Werder (Havel) äußert sich zur Absage des Baumblütenfestes 2020

Werder (Havel), 11. September 2019 – „Die kurzfristige Absage des Baumblütenfestes 2020 stellt einen erheblichen Imageschaden für die Blütenstadt Werder dar. Mit der gescheiterten Ausschreibung nimmt unsere zentrale touristische Marke enormen Schaden“, kritisiert Werders SPD-Vorsitzender Steven Bahl. „Auf die seit langem bekannten Problemstellungen wie das verschärfte Sicherheitskonzept, die Anwohner-Beeinträchtigungen und der ausufernde Alkoholkonsum, wurde lange seitens der Verwaltung nicht angemessen reagiert. Dass nun kein Veranstalter gefunden wurde, ist dabei wenig verwunderlich. Den jetzt begonnenen Prozess zur Weitergestaltung des Baumblütenfestes hätte die Verwaltung bereits vor Jahren starten müssen“, so Bahl weiter.

„Die Absage des Baumblütenfestes ist insbesondere für die Obstbauern ein Schlag ins Gesicht“, stellt die stellv. SPD-Vorsitzende und Stadtverordnete Nadine Lilienthal fest. Die Verwaltung ist nun aufgefordert, sich umgehend mit den Obstbauern zusammenzusetzen. „Sollten die Obstbauern sich dafür entscheiden, ihre Plantagen zur Baumblüte zu öffnen, sollte die Stadt dabei so umfassend wie möglich unterstützen“,  so Lilienthal weiter. „Hierzu zählt zum Beispiel die Einrichtung eines Busshuttle-Betriebes, damit die Plantagen am Obstpanoramaweg für die Besucher gut zu erreichen sind. Ebenso wichtig ist die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes, um größere, selbstorganisierte Besuchergruppen in der Kernstadt und auf der Insel unter Kontrolle zu behalten. Das wird die SPD-Fraktion in einem Dringlichkeitsantrag zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in der kommenden Woche fordern.“ (g.m.)