Ein „Dankeschön“ für die Feuerwehr!

Die Feuerwehr Werder (Havel) hat bereits vor Beendigung des ersten Halbjahres 2018 schon knapp 170 Einsätze fahren müssen

Werder (Havel), 11. Juni 2018 – Blitzeinschlag, Waldbrand, Wohnungsbrand und Verkehrsunfall: Die Feuerwehren der Stadt Werder hatten an diesem Wochenende viel zu tun, wie die Stadt heute mitteilte – und wie in den sozialen Medien auch hinreichend zu lesen war. Am Samstag, 9. Juni, war die gesamte Feuerwehr zum Einsatz gerufen worden, in der Hans-Sachs-Straße brannte ein früheres Schulgebäude, berichtet Stadtsprecher Henry Klix. Mit zwei Trupps mit Beatmungsgeräten und mittels Drehleiter konnte das Feuer gelöscht werden. Die Brandursache blieb den Informationen zufolge unklar.

Kurz darauf wurde die Feuerwehr Werder zur Brandmeldeanlage auf die Insel gerufen, es handelte sich zum Glück nur um einen technischen Defekt der Meldeanlage. Dabei blieb es aber nicht: Parallel zum Tag der Feuerwehr in Töplitz mussten die Kameradinnen und Kameraden zu einer Tragehilfe ausrücken. Zum Abschluss des Samstages rückte dann noch die Feuerwehr Glindow zur Unterstützung nach Busendorf aus, um beim Löschen eines Waldbrandes auszuhelfen.

Am Sonntag ging es in einem ähnlichen Rhythmus weiter: Erneut wurden sämtliche Ortsfeuerwehren der Stadt alarmiert. Diesmal brannte ein Dachstuhl eines anderthalbgeschossigen Einfamilienhauses in Töplitz, in das ein Blitz eingeschlagen war. Die Bewohner hatten den Brand selbst entdeckt und blieben unverletzt. Der Brand wurde durch drei Trupps mit Beatmungsgeräten und über die Drehleiter gelöscht. Hierbei wurden die Werderaner Einsatzkräfte zeitweilig durch Feuerwehrkräfte aus Potsdam unterstützt.

Ein Töplitzer Kamerad musste dabei noch eine schlechte Erfahrung machen: Er fuhr mit seinem Fahrrad zur Feuerwache, um dann zum Dachstuhlbrand in Töplitz auszurücken. „Auf dem Weg zur Feuerwache wurde er von einem Kameraden mit dem Auto weiter mitgenommen. Das Fahrrad wurde zwischendurch abgestellt, bei einem Töplitzer Bürger, vor dem Grundstück. Nach dem Einsatz also wieder zurück und nach Hause. In diesem Falle aber den Nachhauseweg zu Fuß, da das Fahrrad inzwischen verschwunden war“, die Detlev Huber vom Töplitz-Portal berichtet. Demnach wurden die Anwohner nach dem Verbleib des weinroten 28er KTM-Herrenrades befragt. „Kann ja sein, jemand hats gut gemeint und das Fahrrad gesichert“, hofft Huber. Bislang ist das Rad noch verschwunden.

Anschließend wurde die Feuerwehr Werder am Sonntag noch zu einem Verkehrsunfall am Plantagenplatz gerufen, bei dem eine Laterne angefahren wurde. Schließlich gab es auch noch einen Sturmschaden zu beheben. Die Feuerwehr Werder (Havel) hat damit bereits vor Beendigung des ersten Halbjahres 2018 schon knapp 170 Einsätze fahren müssen.

„Gerade bei Einsatzlagen wie an diesem Wochenende zeigt sich die eindrucksvolle Leistungsbereitschaft unserer ehrenamtlichen Kräfte“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß, die den Feuerwehren dafür ihren Dank aussprach. (wsw)