Ein Rückblick – 19 Jahre Werdertag

Unsere Praktikanten Carolina und Yannick haben Gudrun Thonicke zum Gespräch getroffen.

Gudrun Thonike mit Baumblütenkönigin Peggy Sinning

Werder (Havel), 29. Januar 2019 – Am 25. Januar haben wir Gudrun Thonicke in ihrem Büro auf der Insel getroffen. Wir haben uns einige Fragen überlegt, die uns Frau Thonicke beantwortet hat. 

Gudrun Thonicke ist für den Bereich Wirtschaftsförderung der Stadt Werder (Havel) zuständig. Die Organisation des Werdertages auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin fällt in ihren Aufgabenbereich. Im Jahr 1994 wurde beschlossen, dass sich die Stadt Werder (Havel) mit einem eigenen Stand auf der IGW präsentieren soll. Der erste Stand bestand aus einem einzigen Stehtisch. Heute ist der Stand natürlich schon enorm gewachsen. Bis zum Werdertag dauerte es dann noch ein paar Jahre. Seit 1999 gibt es den Werdertag auf der Grünen Woche bereits und seitdem organisiert Gudrun Thonicke dieses Ereignis. 

In der Anfangszeit kontaktierte sie allerlei Vereine und fragte diese, ob sie Interesse hätten, sich auf der Grünen Woche zu präsentieren. Eine Vielzahl an Vereinen hatte direkt Lust mitzumachen. Werder Feinkost war sogar schon viel früher mit dabei, denn sie waren eines der ersten Werderaner Unternehmen, die auf der Berliner Messe aktiv waren. Mittlerweile sind es viel mehr Vereine und Firmen. Seit knapp neun Jahren ist der Hallenplan der Brandenburghalle 21 so, wie wir ihn jetzt kennen.  

Damit der Werdertag reibungslos abläuft, muss schon lange vorher geplant und vorbereitet werden. Schon ab Juli/August beginnen die Überlegungen. Ab der ersten Septemberwoche fangen die Gespräche und Planungen an und die viermonatige Vorbereitung startet. Damit auch keine unbeabsichtigten Fehler auftreten, arbeiten alle Beteiligten wie eine Großfamilie zusammen. „Jeder hilft jedem! Wir packen alle mit an und unterstützen uns alle gegenseitig“, verrät uns Gudrun Thonicke. Es ist ein Geben und Nehmen! 

Beim Werdertag auf der Grünen Woche bekommt Gudrun Thonicke zum Abschied eine Collage überreicht., Fotos: wsw

Auch wenn der Werdertag eines der beliebtesten Ereignisse auf der Internationalen Grünen Woche ist, nehmen die Zahlen der Werderaner Besucher leicht ab. „Das kann daran liegen, weil der Werdertag in jedem Jahr an einem anderen Wochentag ist. Unter der Woche müssen die meisten ja arbeiten und haben keine Zeit, um nach Berlin zu fahren. Aber die Verteilung dieser besonderen Tage unterliegt einem rotierenden System. Bald ist der Werdertag wieder am Wochenende, und dann werden die Werderaner auch wieder die Brandenburghalle stürmen“, hofft Frau Thonicke. 

Dieses Jahr hat Gudrun Thonicke zum letzten Mal den Werdertag organisiert. Nun freut sie sich auf die freie Zeit mit ihrer Familie, ihren Enkelkindern und darauf, dass sie sich in ihrem Hobby – Patchwork – ausleben kann. Der Nachfolger, der noch nicht feststeht, braucht sich keine Sorgen um die Bühnen-Deko oder die Technik zu machen, da das die Profis von Antenne Brandenburg gut im Griff haben. 

(Carolina und Yannick)