Eine Jahr lang durch die “blühende Gartenstadt”

Sachkundige Einwohner und Verwaltungsmitarbeiter bilden Arbeitsgruppe / Auszeichnung ist mit 500 Euro dotiert.

Werder (Havel), 17. Dezember 2018 – Präzisiert wurde das Konzept zum geplanten Wettbewerb „Blühende Gartenstadt“ in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung vom 1. Beigeordneten Christian Große vorgelegt und einstimmig angenommen. Wie berichtet, soll damit eine alte Tradition in der Stadt wieder aufleben. Während man sich in vergangenen Jahren auf die Zusendung von Bildmaterial stützte und der Wettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ schließlich bis auf eine Initiative im Ortsteil Glindow einschlief, soll jetzt eine Arbeitsgruppe Gärten in Augenschein nehmen und bewerten.

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Als sachkundige Einwohner sind Renate Hauch, Dr. Baldur Martin, Herr Bamberg und Karsten Perenz in der Arbeitsgruppe dabei. Die Verwaltung entsendet als zuständiges Fachamt den 1. Beigeordneten Christian Große, den Bauamtsleiter Ralf Schwarzer sowie den Sachgebietsleiter Tourismus & Stadtmarketing.

Die Arbeitsgruppe soll während der gesamten Vegetationsphase in der Kernstadt vorbildliche Gärten in Augenschein nehmen und Vorschläge sammeln. Die Bereiche sind der Beschlussvorlage zufolge der Bereich Werderpark/Strengfeld, Kemnitzer Straße/Marienstraße, das gesamte Zentrum mit Altstadt bis linke Seite Kesselgrund und der Bereich rechte Seite Kesselgrund/Havelauen.

Die Arbeitsgruppe wird zwei bis drei Mal jährlich nach Bedarf tagen. Dort soll eine Abstimmung die die jeweils gesammelten Vorschläge erfolgen, um die Preisträger zu ermitteln. Pro Kalenderjahr sollen bis zu zehn Gärten ohne konkrete Rangfolge ausgezeichnet werden. Jeder Preisträger darf sich über 500 Euro freuen, die auf der jeweils 1. Sitzung der Stadtverordneten im folgenden Kalenderjahr überreicht werden sollen. Zudem soll es für jeden Preisträger eine Schiefertafel mit Gravur „Blütenstadt Werder – vorbildlicher Garten“ sowie eine Urkunde geben.

Anforderungen für eine Auszeichnung der Gärten werden bewusst nicht genannt, heißt es in der Vorlage. Denn es soll die gärtnerische Gestaltung in allen Facetten berücksichtigt werden – ob klassischer Obstgarten, Garten mit besonders nachhaltiger Begrünung oder auch mediterraner Gartenstil. Zudem sollen auch gemietete Gärten, Balkone von Mietshäusern, Terrassen oder gewerbliche Begrünung besondere Beachtung finden. (wsw)