Einladung in den Treffpunkt Werder

Werder (Havel), 11. Juni 2018 – Doreen Bendler vom Verein Zuckerbaum berichtet am Mittwoch, dem 13. Juni, ab 14 Uhr im Treffpunkt am Plantagenplatz über die Entstehung und der Arbeit des Vereins. Wie Sigrid Hilburg, die Leiterin des Begegnungszentrums „TREFFPUNKT“ in Werder berichtet, wird Doreen Bendler die Gäste der Veranstaltung der Reihe „Ruhestand! Na und!“ auch hinsichtlich „Gestaltung und Sinnfindung durch Ehrenamt“ berichten und sicher inspirieren. Diese Themenreihe wird, so Sigrid Hilburg, angeboten für Frauen und Männer, die nicht mehr in den Zwängen der Arbeitswelt stehen, die aber aufgeschlossen für die vielfältigen Anliegen des Alltags, der Gesellschaft und der Welt sind.
„Wenn Sie neugierig auf ihr Leben im Ruhestand sind und das Beisammensein mit anderen Menschen schätzen, dann lassen Sie sich einmal im Monat zu interessanten Begegnungen einladen! Ziel ist es, die Möglichkeiten in dieser neuen Lebenszeit gemeinsam und individuell zu entdecken“, lädt Sigrid Hilburg zu dieser und weiteren Veranstaltungen ein.

Jeder Nachmittag steht den Informationen zufolge unter einem abgeschlossenen Thema. Fachleute geben in der Regel eine Einführung von maximal 30 Minuten.
Sigrid Hilburg: „Bei einer Tasse Tee oder Kaffee können sich die Teilnehmenden in Gesprächen und Diskussionen mit dem Thema weiter auseinandersetzen, Anregungen zur Themenauswahl und Nachmittagsgestaltung nehmen wir gerne an“.
Der Kostenbeitrag beträgt fünf Euro pro Nachmittag. Im Juli und August gibt es kein Thema. Treffen: Jeden zweiten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr

Am 28. Juni 2018 laden die Mitarbeitenden im Betreuungsangebot „VergissMeinNicht“
im Rahmen des „Cafés für Menschen mit Demenz“ ab 15 Uhr zur Vernissage der Wanderausstellung „Wir gemeinsam für Menschen mit Demenz“ ein. Im Fokus der Wanderausstellung steht die ehrenamtliche Arbeit. Die Mitarbeiterinnen im Betreuungsangebot „VergissMeinNicht“ möchten zeigen, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement ist und wie erfüllend es sein kann, mit Menschen mit Demenz zu arbeiten.

Die Fotografin Renate Tietze hat mit ihren Aufnahmen Situationen während des Cafés festgehalten. Was sonst nur schwer gelingt – im einzelnen Augenblick werden zwischen ganz normaler Geselligkeit besondere Menschen sichtbar.
Die Ausstellung zeigt in Form von 20 Fotos Situationen zwischen Menschen, die einladen wollen, sich für Begegnungen mit Menschen mit Demenz zu interessieren und zu engagieren.

Das Café versteht sich als offener Treff, um Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen einen Ort zu bieten, zum gemeinsamen Austausch und Miteinander. Hier können Betroffene in ihrem Alltag einmal Pause machen und die Möglichkeit nutzen, um sich gegenseitig für ihren eigenen Weg mit ihren Angehörigen zu stärken und zu ermutigen. (wsw)