Erstes Sonntagspleinair in Werder (Havel)

Werder (Havel), 26. Mai 2018 – Die „Fraktion der Neokubisten“ trifft sich am morgigen Sonntag, dem 27. Mai 2018, zum ersten Sonntagspleinair. Ausgewählt wurde die Stadt Werder (Havel) mit ihrem Bahnhofsgebäude. Für die Künstler und Künstlerinnen ist die geschichtsträchtige Mauerstruktur, der Baukörper an sich, die Vielfalt der Dachstaffelungen, die Linienführung der Oberleitungen interessant. Prof. Matthias Koeppel und der Dozent Frank W. Weber wollen das Sonntagspleinair zum regelmäßigen Treffen der Strömung der Neokubisten etablieren. Am Sonntagspleinair nehmen teil: Prof.em. Matthias Koeppel, Frank W. Weber ARATORA, SOOKI Koeppel, Axel Gundrum, Alexandra Weidmann, Oda Schielicke, Jürgen Tenz, Gabriele Karele und der Fotograf Jürgen Steinberg. Geplant ist die Arbeit vor Ort von 11 bis 15 Uhr, dann werden die entstandenen Arbeiten an der Kofferrampe am Bahnhof bis 16 Uhr zu sehen sein. Interessierte dürfen den Berufskünstlern gerne schon im Arbeitsprozess über die Schulter schauen. (wsw)


Wir wissen nicht viel über Kunst und maßen uns nicht an, Neokubismus beschreiben zu können, wir versuchen es einfach nur ganz kurz und knapp: Kubismus war eine Kunstform, in der die Gegenständlichkeit des Abgebildeten aufgehoben wurde. Durch geometrische Veränderung, durch grafisches Zerschneiden und Verfremden bis hin zur totalen Abstraktion. In Bildern von Picasso oder Braque beispielsweise ist das sehr schön sichtbar. Die Neokubisten sehen sich zwar in der Tradition – wollen aber noch weiter gehen. „Neokubismus darf alles“. Morgen erfahren wir mehr …