Fortsetzung der Haushaltsbefragung „Mobilität in Städten“

Bad Belzig, 22. August 2018 – Mit Beginn des neuen Schuljahres sind Bürgerinnen und Bürger aus Potsdam und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark aufgerufen, sich wieder an der Haushaltsbefragung zur Alltagsmobilität zu beteiligen, die von der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) seit Januar 2018 durchgeführt wird. Das teilte das Landratsamt Potsdam-Mittelmark in Bad Belzig mit.

Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2018“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich durchgeführt wird. Dabei geht es um die Frage, ob und mit welchen Verkehrsmitteln sie im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen sie dabei zurücklegen. Die Landeshauptstadt und der Landkreis erhoffen sich dadurch wichtige Erkenntnisse über das Mobilitätsverhalten, die in die Verkehrsentwicklungsplanung Eingang finden. Auch Personen, die seltener mobil sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll. Die anonymisierten Auswertungen liefern einerseits ein aktuelles Bild der stadt- bzw. gemeinde-spezifischen Verkehrsentwicklung und andererseits stadtübergreifende Trends.

Die Studie wendet sich an alle Schichten der Bevölkerung. Dazu wurde eine repräsentative zufällige Stichprobe aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Die Vorgaben der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung werden selbstverständlich beachtet, kontrolliert und eingehalten.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Sie erfolgt telefonisch oder online.
Alle stichprobenartig ausgewählten Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Auch eine Telefonhotline und ein Web-Chat sind eingerichtet.
Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben. Ein kostenloses Infotelefon steht bei Rückfragen unter
0800 / 830 1 830 zur Verfügung.

Die Befragung läuft seit Januar 2018 und endet nach über einem Jahr im Januar 2019. Vor Beginn der Sommerferien konnte bereits etwa die Hälfte der erforderlichen Zahl von Haushalten befragt werden. Dieses sehr gute Zwischenergebnis soll nun weiter ausgebaut werden.
In Potsdam wurden von Januar bis Juni bereits 931 Bürgerinnen und Bürger befragt.
Bei einer angestrebten Gesamtzahl von 2.100 Personen bis Januar 2019, ist die vorgesehene Anzahl der Erhebungen in den ersten Monaten noch nicht ganz erreicht worden. Ca. 40% der befragten Personen antworteten telefonisch und ca. 60% online.

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark erfolgt die Analyse in drei Regionen. So nahmen bisher in Michendorf/Nuthetal 240 Personen, in Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf 469 Personen und in Werder (Havel) und Schwielowsee 281 Personen an der Umfrage teil. Dabei zeichnet sich ab, dass in der Region Michendorf/Nuthetal die Beantwortung ca. 50 % telefonisch und ca. 50 % online erfolgt. In den anderen Kommunen ist das Verhältnis adäquat wie in Potsdam 40% zu 60%.
Dem gegenüber konnte im Landkreis Potsdam-Mittelmark die angestrebte Anzahl an Befragungen zwischen Januar und Juni 2018 erreicht werden.

Unterstützt wird das Projekt, wie bereits in den Vorjahren, durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg sowie durch die ortsansässigen Verkehrsunter-nehmen ViP und regiobus Potsdam Mittelmark. 

Die Landeshauptstadt Potsdam, der Landkreis Potsdam-Mittelmark und die TU Dresden bedanken sich ausdrücklich bei allen Teilnehmenden für ihre Mitwirkung und bitten alle ausgewählten Haushalte, die Befragung weiterhin zu unterstützen. (wsw)