Gleiche Insel – neues Glück

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für Claudia und Christine Fürst in ihrem „Inselglück“. Heute ist Neueröffnung Unter den Linden 1. Foto: wsw

Werder (Havel), 1. August 2018 – Die beiden Werderanerinnen Christine und Claudia Fürst eröffnen als neue Inhaberinnen am heutigen Mittwoch, dem 1. August 2018, ihre Boutique „Inselglück“ Unter den Linden 1.
Mama Christine, die hier schon bei der vorherigen Inhaberin Christina Klostermann angestellt war, hat mit Tochter Claudia nun diesen Schritt gewagt. Den schönen Namen des Geschäftes werden sie behalten. Heute gibt es für die Kunden ein Gläschen Saft, Wasser oder Sekt, besonders günstige Preise bei Sommerartikeln und die Gelegenheit, per Losglück kleine Gewinne abzustauben.

Und wer denkt, dass es bei diesen tropischen Temperaturen eigentlich unmöglich ist, ein paar Teile anzuprobieren, der verliebt sich vielleicht in einen tollen Badeanzug oder einen Bikini. Außerdem gibt es, wie Christine und Claudia versichern, schöne Blusen, Kleider oder Hosen in einer besonders leichten und sogar kühlenden Stoffqualität. Claudia trägt heute eines dieser Kleider aus ihrer Kollektion – in rot, einer Trendfarbe auch für die kommende Saison, wie sie verrät.

Als Christina Klostermann sie fragte, ob sie das Geschäft übernehmen möchte, musste sie nicht lange überlegen, erzählt Christine mit einem Funkeln in den Augen. Sie kennt das Geschäft und bezeichnet die Übernahme als „glückliche Fügung“.
Tochter Claudia kennt das „Inselglück“ natürlich auch schon lange, sie hat hier schon an den Wochenenden gejobt. Sie kommt eigentlich aus der Verwaltung, gab ihren Job jetzt für die neue Herausforderung auf. Mit ihrem Wissen im Internet- und Buchhaltungsbereich ist sie natürlich ein Gewinn für das Mutter-Tochter-Team. „Es war Zeit für eine Veränderung“, sagt Claudia lächelnd. Sie arbeite gern mit Menschen und freue sich auf die neue Aufgabe. Und weil sich Mama und Tochter sehr gut verstehen, wird es auch keinen Stress geben, versichern beide, dass sie immer gut miteinander auskommen. „Mit Mama immer!“ – lacht Claudia.
Die 30-Jährige erzählt, dass sie mit Mama Christine auch ein ähnlicher Stil verbindet. „Ich bin vielleicht etwas mehr der sportliche Typ beim Outfit, Mama ist ein bisschen eleganter“. Und Claudia betont, dass man mit der Kleidung ja immer seinen individuellen Stil unterstreichen sollte. Die Beratung dazu wäre hier im „Inselglück“ jetzt beider Aufgabe – sie freuen sich darauf.

Ein wenig wandelt sich das Angebot, weiterhin wird es aber sowohl Schuhe als auch Bekleidung geben. Einige Marken bleiben im Bestand – „Das sind tolle und nicht alltägliche Moden, eingeführte Marken, die unsere Kunden lieben“. Die Kundschaft käme nicht nur aus Werder, auch aus Potsdam und Berlin, nicht zu vergessen die vielen Tagesgäste und Urlauber in der Blütenstadt.

„Uns haben hier festliche Teile gefehlt, deshalb werden wir in diesem Bereich mehr anbieten. Ob nun für die Jugendweihe, den Abiball oder ein besonderes Kleid für eine Hochzeitsfeier“. Auch der sportive Bereich soll ausgebaut werden. Von Business bis festlich soll man sich hier in bester Qualität einkleiden können. In jedem Fall seien die Kollektionen immer ausgewählt, tragbar und zeitgemäß. Ein paar neue Marken, einige davon gibt es in Werder bislang nicht, haben sich die Fürst-Damen auf den entsprechenden Messen auch schon ausgesucht, die kommen dann ab 2019 in die Regale, die nach einem kleinen Umbau etwas aufgelockert wirken. Überhaupt wirkt das „Inselglück“ mit der schönen Gewölbedecke etwas heller, die dunklen Teppiche warten im Lager auf den Winter.
Wer hier kauft, trägt ein Unikat, denn von jeder Größe – übrigens gibt es dankenswerter Weise auch Übergrößen – gibt es immer nur ein Teil. Immerhin sollen die gekauften Stücke „glücklich“ machen. Wer sein Glück teilen möchte, kann dies auch gern nach Ladenschluss oder am Wochenende bei privaten Shopping-Partys tun. Entsprechende Informationen, auch zu den Rabattkarten, die das engagierte Mutter-Tochter-Gespann plant, gibt es im Laden.

Die Anstrengung und Aufregung der letzten Tage und Wochen fallen jetzt so langsam ab, bis zum letzten Moment wurde noch unter Klostermannscher Regie gearbeitet. „Es war ein fliegender Wechsel“, sagt Christine. Übers Wochenende wurde das Geschäft umgeräumt, die Ware ausgepreist und dekoriert – der eigene Stil von Mutter und Tochter wird bestimmt in den kommenden Wochen und Monaten noch mehr sichtbar. Besonders die Farbe Gold wird künftig mehr für das Image des „Inselglück“ tun. „Die Geschäftsnachbarn hier in Werder sind alle herzlich“, haben die beiden Durchstarterinnen erfahren. Ein Konkurrenzdenken gebe es nicht. „So viele Boutiquen gibt es ja hier ja auch noch nicht. Und es gibt für alle Stile ein Angebot“.

Wir wünschen Christine und Claudia Fürst viel Erfolg mit ihrem „Inselglück“! (wsw)

Claudia und Christine Fürst in ihrem „Inselglück“. Foto: wsw