Glückwünsche, Urlaub, Ehrungen und eine Küche

60. Geburtstag von Klaus-Dieter „Bartschi“ Bartsch im Schützenhaus gefeiert

Für den Vereinsbungalow eine Küche - ein schönes Geschenk für den Präsidenten des FC Viktoria 1920 e.V., Klaus-Dieter Bartsch - überreicht vom 2. Vorsitzenden und Inhaber des Möbelhauses Christ, Christian Doeppner. Foto: wsw

Werder (Havel), 19. November 2018
„Im Kopf da findet man sich oft nicht mehr zurecht sich,
wenn mal was nicht vergisst,
dann freut man echt sich – 60“.

Noch viele lustige Strophen hatte das Gedicht von Michael Großwendt zur Begrüßung der rund 320 Gäste zum runden Geburtstag von Klaus-Dieter Bartsch im Saal des Schützenhauses. „Er ist einer der großartigsten Menschen, die mir je begegnet sind“.

Ein Werderaner Original – Bartschi – wurde 60, und ein weiteres Werderaner Original – Penner – sicherte mit dem Gedicht gleich eine lockere Stimmung. Wir sind hier nicht despektierlich: „Meine Mutter sagt sogar Penner, der Bürgermeister a.D. weiß nicht, wie ich richtig heiße, der sagt Penner, alle sagen Penner. Ganz Werder sagt Penner“, das nur am Rande zur Erklärung des Spitznamens von Michael Großwendt.

Bartschi, der hier im Schützenhaus vor zehn Jahren eine ebenso große Party zu seinem 50. Geburtstag feierte, zeigte sich gerührt angesichts der vielen Gäste: „Ich habe nicht so gut geschlafen in der letzten Nacht. Aber genau wie vor zehn Jahren scheint heute die Sonne. Auch wenn ich damals noch nicht wusste – ich habe durchgehalten“. Besonders freute er sich, dass seine Familie dabei sein konnte. „Danke an alle, die es so viele Jahre mit mir ausgehalten haben und ein großer Dank an die, die diesen Tag hier heute für mich vorbereitet haben“.

Die Bürgermeisterin Manuela Saß und ihr 1. Beigeordneter Christian Große zeigten sich beeindruckt von der Vielfältigkeit der Ehrenämter des Jubilars. FC Viktoria Präsident, Hertha-Botschafter, Chef des Stadtsportbundes, Cheforganisator, Moderator, Bierverkäufer oder Initiator, Neptun und Weihnachtsmann … eine lange Aufzählung, so die Bürgermeisterin. Zudem sei er mehr als ein Drittel seines Lebens auch für die Stadt tätig. Christian Große betonte, dass man bei Bartschi immer wisse, woran man sei: „Er ist, und das ist selten heutzutage, eine ehrliche Haut“. Gesundheit und alle guten Wünsche aus der „Chefetage“ des Werderaner Rathauses.

Klaus-Dieter Bartsch, Bürgermeisterin Manuela Saß und Christian Große, 1. Beigeordneter. Foto: wsw

Andreas Gerlach, Vorstandsvorsitzender des Landessportbundes und Jürgen Hodek, Chef des mittelmärkischen Kreissportbundes gratulierten gemeinsam. „Wir sind seit vielen Jahren gute Partner“. Mitgebracht hätten sie nur eine Kleinigkeit. Eine Wasserflasche, Handtuch und ein Shirt. Das Motto der brandenburgischen „Seniorensportspiele“ prangt auf dem Rücken des grünen Shirts: „Wir werden älter, na und …“ Zudem gab es die „Ehrennadel des Landessportbundes“ in Silber. „Wir haben zuvor ausgewertet, welche Auszeichnung du noch nicht hast“. Bartschi sei ja nicht nur für Werder (Havel) aktiv, er sei Gründungsmitglied des Kreissportbundes Mittelmark vor fast 25 Jahren, so Hodek.

Jürgen Hodek vom mittelmärkischen Kreissportbund, Klaus-Dieter Bartsch und Andreas Gerlach vom Landessportbund. Foto: wsw

Hartmut Lenski, Vorsitzender des Fußballkreises Havelland, lobte bei seiner Gratulation nicht nur das Engagement für den Fußball in Werder und darüber hinaus, auch das sonnige Gemüt von Bartschi sei bemerkenswert. Er hatte das Wetter am Geburtstag recherchiert und herausgefunden, das an dem Sonntag, an dem Bartschi geboren wurde, die Sonne schien – das wurde ihm also in die Wiege gelegt. „Die Fußballgemeinschaft im Land Brandenburg kennt dich als Bartschi – auch ich habe lange gebraucht, bis ich wusste, dass du Klaus-Dieter heißt“. Was auch nicht alle wüssten, sei, dass Bartschi auch langjährig im Sportgericht des Fußballverbandes tätig ist. Da er zum 50. bereits die Goldene Ehrennadel erhalten hatte, brachte Lenski die „Ehrenplakette“ des Fußballverbandes mit.

Klaus-Dieter Bartsch und Hartmut Lenski, Vorsitzender des Fußballkreises Havelland. Foto: wsw

Christian Doeppner, zweiter Vorsitzender des FC, Inhaber vom Möbelhaus Christ in Werder und Hauptsponsor des FC Viktoria 1920 e.V., wünschte Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. „Ich will nicht davon sprechen, was du alles bereits geleistet hast. Ich will über das Heute reden“. Er führte an, wie großartig Bartschi den Verein führt, wie er immer und für jeden ansprechbar sei. Eine große Herzensangelegenheit sei ihm die Errichtung des Vereinsbungalows, der das Vereinsleben bereichern soll. Seine Vision würde jetzt wahr werden – auch dank der tatkräftigen Hilfe vieler Vereinsmitglieder. In dem Bungalow würde es künftig nicht nur gesellig zugehen, auch Schulungen sollen hier durchgeführt werden. Als weitere Sponsorenspende wird es für diesen Bungalow eine mit allen technischen Geräten vollständig eingerichtete Küche geben. „Dein Werderaner FC verneigt sich vor dir. Vielen Dank für alles“, schloss Doeppner. Die Mitglieder des Fußballvereins schenkten ihrem Präsidenten zudem eine Urlaubsreise.

Nach den Reden, Glückwünschen und Ehrungen ging’s ans Büfett. Gefeiert wurde ausgelassen bis in die späten Abendstunden. Bis zum 70., Bartschi! (wsw)